- Kräftemessen: P4 Northwood gegen Prescott bis 4,1 GHz
- Hyper 6: Schweres Kühlergeschütz mit 6 Heatpipes
- Muskelspiel bei Minusgraden: Athlon 64 FX 2,9 GHz gegen P4 EE 4,0 GHz
- Komplett aus Kupfer: Gigabyte 3D Cooler Ultra
- Notebook-Kühler von Evercool & Vantec
- Calmera: Neuartige Verdampferkühlung für x86-CPUs
- Projekt Nautilus: Kühlen ohne Lärm
- Gigabyte macht Luft: 3D Cooler Pro
- 5 GHz geknackt: CPU-Kühlung bei -190°C mit Flüssig-Stickstoff
- Kompressorkühlung für P4 & Athlon: Asetek-Barebone
Quelle: Tom's Hardware – Mehr über: stille, wasser, vier, externe, fluessigkuehlungen, im, vergleich
17 - Fazit
Der HTCS-Radiator ist ein Blickfang auf dem heimischen Schreibtisch. Da gehört er auch hin, denn eine Wasserkühlung zum Mitnehmen ist die Innovatek-Variante wahrlich nicht. Im Arbeitszimmer hingegen erledigt der HTCS-Radiator seine Aufgabe sehr gut und ist dabei begingt durch den passiven Kühlkörper ausgesprochen leise. Die einzige Lärmquelle bleibt damit die Wasserpumpe, die aber nahezu unhörbar ist. Mit einem Preis von 250 € ist der HTCS-Radiator jedoch sehr teuer. Dazu darf nicht vergessen werden, dass zum Betrieb noch mindestens eine Pumpe samt Ausgleichsbehälter und ein CPU-Kühlkörper benötigt werden, die ebenfalls nicht billig sind - es sind so gut 130 € einzuplanen. Wer jedoch bereits Innovatek-Komponenten einsetzt und sein System leiser machen möchte, für den bietet sich der HTCS-Radiator als gute Erweiterung an.
Zalmans Reserator 1 ist eine günstige Alternative zum HTCS-Radiator von Innovatek. Die Kühlleistung ist mit 0,26 K/W noch ein Quäntchen besser. Die schnelle Installation und der günstige Preis 220 € runden das gute Gesamtbild dieser Kühlung ab. Für User, die ihren PC mal gerne mitnehmen, ist Zalmans Kühlung jedoch nicht geeignet.
Die Koolance Exos ist eine gute Wasserkühlung mit überdurchschnittlicher Kühlleistung, die dazu noch leicht und schnell zu installieren ist. Mit einem Preis von 300 € belastet sie auch den Geldbeutel nicht über Gebühr. Besonders für Besitzer von Chieftec-Gehäusen ist sie durch ihre Abmaße interessant. Die Schnellverschlüsse erlauben einen einfachen Transport, somit bietet sich die Exos auch für LAN-Partygänger an.
Die Hydrocool 200 ex von Corsair empfiehlt sich für Overclocker, die das Maximum aus ihrem System herausholen möchten und denen der Lautstärkepegel nicht so wichtig ist. Durch das einfache Abstecken der Schläuche und den Tragegriff ist sie auch für LAN-Partygänger interessant. Mit einem Preis von 249 € für das komplette System ist sie vergleichsweise günstig.
Bei allen Wasserkühlungen muss bedacht werden, dass sie nur die CPU kühlen. Durch den fehlenden Luftstrom im Gehäuse insbesondere bei externen Wasserkühlungen tritt schnell ein Hitzestau auf. Es ist daher unbedingt um empfehlen, das System mit langsam drehenden Gehäuselüftern, die zudem über einen großen Querschnitt verfügen, auszurüsten. Alternativ können auch die Northbridge, die GPU und die Festplatten durch den Einsatz von entsprechenden Wasserblöcken mit in den Wasserkühlkreislauf eingebunden werden. Ein beispiellos großes Sortiment bietet hier Innovatek an, das keine Wünsche offen lässt. Alle anderen Hersteller bieten zumindest Kühlkörper für die GPU an.
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