Datensicherung auf externe Festplatten: Beispiel Samsung Story Station

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12:30 - 02/06/2009 von Marcel Binder

Wie bereits erwähnt erwartet den Käufer eine reichhaltige Auswahl an externen Festplatten. Diese sind gegenüber internen Festplatten zwar etwas teurer, aber sowohl Drittanbieter als auch  allem Markenhersteller werten ihre Produkte durch die Beigabe zusätzlicher Software auf - zum Beispiel zur Datensicherung. Werfen wir einen exemplarischen Blick auf die externe Festplatte Story Station von Samsung.

Retro-Design

Das Gehäuse der externen Festplatte besteht aus Kunststoff und gebürstetem Aluminium, was in diesem Umfeld üblich ist. Das Design des Gehäuses ist geradlinig und erinnert entfernt an das Aussehen von Elektrogeräten in den siebziger Jahren oder von KFZ-Audioverstärkern. Die Verarbeitung ist hochwertig.

Die Frontseite der gänzlich in grau gehaltenen Story Station wird lediglich durch einen roten Schriftzug und einen Drehschalter unterbrochen. Der gleiche Rotton, der beim Schriftzug verwendet wurde, findet sich auch als gestalterisches Element auf der Rückseite des Geräts wieder. Hier sind sowohl der USB-Anschluss vom Typ Mini-B als auch der Stromanschluss für das externe Steckernetzteil optisch durch einen schmalen, roten Kunststoffrahmen hervorgehoben.

Die ebenfalls an der Rückseite sowie an der Unterseite angebrachten Belüftungsschlitze sorgen in Verbindung mit dem wärmeleitenden Aluminiumgehäuse in angemessener Weise für eine nicht allzu hohe Wärmeentwicklung im Inneren des Laufwerks, wobei die Seitenwände des Gehäuses über die Bodenplatte hinaus verlängert sind und so eine Luftzirkulation ermöglichen. Über Lese- und Schreibvorgänge informiert eine an der Unterseite des Gehäuses angebrachte, weiße LED. Diese scheint auf die Tischplatte nach unten, ist aber bedingt durch die Form des Gehäuses gut zu erkennen. Teilweise zu gut, aber sollte das Blinken stören kann die Helligkeit der LED über den Drehschalter an der Front stufenlos justiert werden.

Lieferumfang und Software

Im Lieferumfang enthalten sind neben der Samsung Story Station noch ein externes Netzteil inklusive Netzkabel, ein USB-Anschlusskabel sowie ein Handbuch in gedruckter Form. Wie bei Geräten dieser Klasse üblich verzichtet auch Samsung nicht auf eine dementsprechende Softwareausstattung. Eine CD wird nicht mitgeliefert, dafür befinden sich die Installationsdateien und ein Handbuch im PDF-Format direkt auf der Story Station.

Mit der mitgelieferten Software lässt sich unter anderem eine Datensicherungen zu einem definierten Zeitpunkt erstellen (Samsung Auto Backup) sowie die auf dem externen Datenträger gespeicherten Backup-Dateien mit einem Passwort schützen (SafetyKey). Darüber hinaus kann auf Samsungs Story Station noch ein virtuelles Laufwerk eingerichtet werden, die sogenannte SecretZone, auf dem sich Daten vor dem Zugriff Dritter verstecken lassen. Damit bietet Samsung eine vergleichbare Ausstattung an, wie sie auch bei den Geräten der Seagate Freeagent Pro Serie oder der MyBook-Serie des Herstellers Western Digital anzutreffen ist.

Modell Samsung Story Station 
Kapazität 1,5 TB, 1 TB, 500 GB
Gewicht~ 1 Kg
Abmessungen (H x B x T)40
Schnittstelle USB 2.0 
unterstützte Betriebssysteme (Software)Windows 2000/XP/Vista
Mac OS X 10.4.8 or Later
Features LED Leuchtkraft stufenlos einstellbar
Samsung Auto Backup
SecretZone
SafetyKey
Garantie 3 Jahre 
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Kommentare zum Beitrag
McArden 02/06/2009 13:47
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--1+

Bei der Betrachtung von 'Bordmitteln' fehlt mir hier eine (ergänzende) Erwähnung von RAID-5 (inkl. Raid-Level-Migration), da es aktuelle Mainboards (seit einigen Jahren) bereits per Chipsatz anbieten. (z.B. ICHxxR / Matrix Storage Driver; nForce / Media Shield Driver). Insbesondere wenn hier von Video-Files (und entsprechender Bearbeitung) gesprochen wird. Ich habe damit durchweg positive Erfahrungen sammeln können. Die Anwendung dieser Technik, bzw. das Einarbeiten, ist unwesendlich aufwändiger, als sich in die sichere Bedienung eines geeigneten Backup-Programms einzuarbeiten.

Weiterhin ist anzumerken, dass im Bezug auf Videobearbeitung einige Sicherungssoftware anscheinend Probleme mit sehr großen Dateien und / oder Verzeichnisstrukturen bekommt (beobachte bei der Kombination Studio 12.x / Acronis 11), so dass hier dringend ein Eignungstest zu empfehlen ist. Insbesondere das Durchführen einer Rücksicherung, um sicher zu stellen, dass eine vermeintliche Sicherheitskopie im Ernstfall auch funktioniert.

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Anonymer Nutzer 03/06/2009 14:24
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-4+

Storrage 1.01:

RAID ist keine Backuplösung sondern ein Schutz gegen Hardwaredefekt. Gegen Datenverluste die durch versehentliches Löschen, Viren, Böswilligkeit, uvm... entstehen kann ein RAID nichts ausrichten. Immer ein Backup fahren, wenn möglich ergänzend RAID einsetzen!

ex201 04/06/2009 09:55
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--2+

Wie mein Vorgänger schon sagte und ich hiermit noch einmal ausdrücklich hinweise: EIN RAID IST KEIN BACKUP VERFLUCHT!

McArden 04/06/2009 12:43
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-0+

Präzisierung:

Selbstverständlich ist RAID-5 KEIN Backup und mit Sicherheit KEIN Ersatz für ein Backup. Es wäre äußerst fatal auf eine Datensicherung zu verzichten, nur weil man RAID 5 oder 6 einsetzt. Hier hat >warriar< völlig recht. Das war auch nicht die Intention meines Beitrags.

@ex201: Ich sehe hier keinen Grund zum Fluchen… ;-)


Wichtig war (und ist) mir der Hinweis, dass mittels der derzeit verfügbaren RAID-5 OnBoard-Lösungen dem 'Home-User' eine leistungsstarke Funktionalität zur Verfügung gestellt wird, seine Datenbestände ZUSÄTZLICH zu einer Datensicherung gegen den defekt einer Festplatte abzusichern. Das ist insbesondere dann interessant, wenn man große Datenmengen (insbesondere Video-Daten) lagert. Es ist wesentlich angenehmer eine defekte Platte einfach auszuwechseln und einen Rebuild abzuwarten, als eine Datensicherung komplett neu importieren zu müssen.

Und nochmals zu den Backups: Ich erlebe es leider immer wieder (auch bei Firmen), das Sicherungskopien zwar angefertigt werden, aber niemals geprüft wird, ob diese überhaupt funktionieren. Daher: Wer eine Backup-Software einsetzt ist gut beraten regelmäßig Rücksicherungen zu versuchen, um im Ernstfall nicht im regen zu stehen.

#

www_zeeshan_de 05/06/2009 21:07
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--1+

Einen einfachen Masterstand von C:\OrdnerXYZ auf die USB Festplatte zu sichern, dafür habe ich viele knallbunte Programme gefunden. Keines davon war EINFACH zu bedienen. Tausende von Optionen und Einstellungen, die einem nur verwirren. Probleme mit UNICODE Zeichen in Dateinamen und ständige Bestätigungsmeldungen haben mich gefrustet. Mir blieb nichts anderes übrig als das Problem selbst zu lösen. Die Entwicklung von meinem Programm hat ein wenig mehr gedauert als die Einarbeitung in 100 anderen Programmen. Doch habe ich ein sehr leicht bedienbares Programm geschrieben, Unicode-Dateinamen kompatibel und völlig ohne ständigen Bestätigungsmeldungen (Datei xy nicht vorhanden: wiederholen|ignorieren|abbrechen). Abends starte ich das Programm und geh dann schlafen. Völlig sorglos.
Wem der Stand seiner Daten wichtig ist, sollte sich also am besten selbst was zusammenschreiben, oder darf auch gerne mal einen Blick auf meine Lösung werfen.

Corsar 06/06/2009 02:53
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-0+

Bezüglich Onboard RAID und zusätzlicher Sicherung:
(Sorry, das wird jetzt ein etwas langer Text)

Ich habe meine Festplatten ebenfalls im RAID-5 laufen und habe bisher Acronis True Image 10 als Backupprogramm genutzt.
War auch mit meinem SATA-Controller von Promise bisher kein Problem, nun habe ich mir allerdings ein neues PC-System zusammengestellt und nutze den bereits oben genannten Intel Matrix Storage Onboard-Controller.
Das Backup unter Windows zu erstellen ist auch kein Problem, wenn ich allerdings versuche das Backup mit der Acronis Boot-CD im DOS-Modus wiederherzustellen bekomme ich statt der 2 erstellten Volumes (1000GB und 1794,5GB) lediglich nur die 4 einzelnen 1TB Festplatten zu sehen, also als wären sie garnicht im RAID-5 Verbund.

Damit bleiben mir also nur noch 3 Möglichkeiten ein Backup meiner Systempartition anzulegen:
Entweder verzichte ich auf den RAID-5 Verbund (was ich aber angesichts der hohen Lesegeschwindigkeit vermeiden will), ich bau eine zusätzliche Festplatte für das BS ein (um das BS unter DOS wiederherstellen zu können, den RAID-5 Verbund kann man dann ja unter Windows wiederherstellen) oder ich finde irgendwann ein Programm das den RAID Verbund auch unter DOS richtig anzeigt.

Getestet habe ich bisher folgende Programme:
Das integrierte Windows Vista Backupprogramm (die reinste Katastrophe, hab mein Vista damit zerschossen, zum Glück hatte ich den Rechner grad erst neu aufgesetzt und es waren noch keine Daten drauf)
Wie schon genannt Acronis True Image 10 (unter Windows keine Probleme, aber die Systempartition kann man nur unter DOS Wiederherstellen und dort wird der RAID Verbund nicht richtig erkannt)
Und Nero BackItUp 4, welches Nero 9 beilag, mit neustem Update (auch hier wird der RAID Verbund beim Wiederherstellen der Systempartition nicht richtig erkannt)
Bis ich ein entsprechendes Backupprogramm gefunden habe, welches mit dem Onboard-Controller funktioniert, werde ich wohl oder übel auf ein Komplettbackup meiner Systempartition verzichten müssen und die wichtigen Daten auf dieser Partition per Hand sichern müssen.

Ich werde mir die nächsten Tage mal ein paar Demoversionen aus dem Netz ziehen und weiter testen, vielleicht arbeitet ja das neue Acronis mit diesem Onboard-Controller zusammen.

Anonymer Nutzer 06/06/2009 09:37
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-0+

@Cosar: Wenn man schon den viele HD´s einsetzt würde ich kein Raid 5 machen mit onboard Raid lösungen. Den diese sind vorallem Treiber abhänig und sind keine echten Hardwarelösungen (siehe viele Test´s). Ich teste seit Jahren eine gute Balance zwischen Leistung und Sicherheit. Weil ich hatte das selbe Problem mit Acronis und anderen Produkten, wenn man die Systemplatte wiederherstellen möchte. DOS? Acronis lädt im Bootmodus Linux.
Mein Schnitt-PC habe ich wie folgt konfiguriert. (ohne Hardware Raid) Und die Leistung der Festplatten ist so gut, das sich ein "Leistungssteigerung" durch Raid nicht lohnt und nur Probleme macht.
CPU i7 920 mit 12GB Ram.
1x WD VelociRaptor 300GB (c: 100GB Windows, G: 200GB Katalogdaten Lightroom, Media Cache CS4, Projekte CS4 (After Effects, Premiere) etc.)
1x WD VelociRaptor 300GB (J: 100GB BS2 (Versuchs BS), F: 150GB Programme, H: 50GB SystemTemp (Auslagerungsdatei, Temp (ex C:/Windows/Temp, "Benutzer"/Temp)
1x WD Raptor 36GB (I: 36GB Renderlaufwerk von CS4)
2x WD Caviar Black 1TB als Raid1 (100GB D: Daten (sämtliche Benutzer Datenverzeichnise auf D: verschoben, Dokumente, Outlook etc., E: Multimedia)

(GB Angaben richten sich nach den angegeben HDD Grössen ohne den"Formatierungsverlust")

Sobald das BS geladen ist, hat diese System HDD wieder genügend Kapazitäten um die Media Kataloge, Projekte etc. zu verwalten. Die meist sehr vielen kleinen Daten werden mit der Raptor sehr schnell geladen. Das selbe gilt auch für die Programm HDD, soblad die Programme geladen sind, hat auch diese Platte wieder Kapazitäten für die System bedingten Temp Daten. Den Standart Temp Ordner kann man in Vista und auch XP ändern. So wird die System Platte nicht vollgemüllt. Und man kann die Temp-Daten einfach von Zeit zu Zeit wieder löschen. Meine Daten sind per Raid 1 gespiegelt. Die Leistung der Daten HDD ist ausreichen um AVCHD Filmschnitt zu machen, denn die Daten müssen nur gelesen werden, auf der Daten HDD keine System, Temp oder Cache Daten gespeichert werden. Die Ausgabeplatte für die Film Projekte ist G:. Wenn ein Film fertig bearbeitet ist und gerendert ist, wird er in das Multimedia Laufwerk verschoben und somit wieder gespiegelt. Die Render Platte wird von CS4 benötigt um verschiedene Tempfiles anzulegen während dem Rendern.
Das ganze sieht zwar sehr komplex aus, ist aber wenn es eingerichtet ist und jedes Programm weis wo es seine Tempfiles ablegen soll, sehr einfach zu bedienen. Denn die effektiven Daten liegen auf nur 2 Laufwerken (D: und E:) Wie bereits erwähnt bin ich kein Fan von den Onbord Raid Lösung, speziell der Raid 0, 10 und 5. Da bei einem Controler-Defekt, die Daten futsch sind. Bei richtigen Raid Controlern kann man die Controler auswechseln und es läuft wieder. Nicht so bei den Treiberunterstützten Raid´s der Onboard Lösungen. Bei Raid 1 ist das einwenig anders. Dort kann bei einem Controler-Defekt, eine der beiden Platten an einen anderen Controler angeschlossen werden (als nicht Raid) und die Daten können gelesen werden. Somit ist der Vorteil von Raid dahin. Denn Raid 5 muss auch einen Controler-Defekt überleben. Bei einem Schnitt PC, bin ich kein Fan vom "Abschalten" der Auslagerungsdatei. In der Vergangenheit gab dies mit Schnittprogrammen nur Probleme, vorallem wenn sich diese "aufhängen". Die Projekt Wiederherstellung funktioniert aus meier Sicht so besser.

Corsar 06/06/2009 13:18
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Ich bin ja normalerweise auch kein Freund von Onboard RAID Lösungen, weswegen ich in meinem alten PC ja auch eine SATA RAID Controllerkarte von Promise installiert hatte, das Problem ist nun allerdings, daß in meinem neuen PC lediglich nur 1 PCI Steckplatz vorhanden ist und dieser schon durch die Soundkarte belegt ist.
Es war ursprünglich geplant, daß in diesem Steckplatz die Controllerkarte installiert wird, allerdings verursacht die mitgelieferte Supreme X-Fi die in einen speziellen Onboardsound PCI-Express Anschluss gesteckt wird bei der Bassumleitung Probleme und CMSS-3D funktioniert nicht wenn der Sound über den Line In hineinkommt.
Würde ich den PC nur zum Schneiden und Bearbeiten meiner Camcordervideos verwenden, wäre das ja kein Problem, aber ich nutze dem PC in meinem Wohnzimmer auch als Multimedia-Center und Gaming-PC und dort brauche ich nunmal die Funktionen der Soundkarte, auch wenn es für die Audigy 2 ZS unter Vista 64 keine Treiber gibt, mit denen man alles so einstellen kann wie unter XP, aber es funktioniert zumindest die Bassumleitung und CMSS-3D.

Mit DOS meinte ich auch nur, ausserhalb der Windows Betriebssystemumgebung.

Das die Leistung einer WD Raptor bzw. VelociRaptor gut ist, kann man ja auch in diversen Testberichten nachlesen.
Diese Platten sind mir aber a. zu teuer/GB und b. zu klein, ich hab für meine vier 1TB Platten zusammen 320 Euro bezahlt, zwei 300GB VelociRaptor kosten zur Zeit aber schon 400 Euro zusammen.

Ich bin allerdings auch Positiv überrascht von dem Onboard RAID, in der jetzigen Konfiguration schafft das Array einen Lesedurchsatz von bis zu 280 MB/s, mit meiner Controllerkarte sind solche Werte auf Grund des PCI Anschlusses nicht erreichbar.
Das bei einem Controller-Defekt die Daten weg sind ist logisch, aber beim Ausfall einer HDD erfüllen auch die Onboard Lösungen ihren Zweck und ich nutze RAID-5 ja überwiegend auf Grund der Geschwindigkeit, für die Sicherheit ist und bleibt ein Backup sowieso unablässig (auch bei Hardware RAID Controlern).
Und das Backup kann man auch auf einem anderen Controller wiederherstellen, ist zwar etwas aufwändiger als einfach nur den Controller zu wechseln, aber als Privatuser völlig ausreichend.

swizly 06/06/2009 20:09
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Dem stimme ich im Grunde schon auch zu, das für Privatuser eine Onboard-Lösung mehr als genug ist. Nur ich wollte darauf aufmerksam machen, dass sich sehr viele User mit den Onboard-Lösungen in Sicherheit wiegen und sie off auch falsch eingesetzt werden. Weil der Datendurchsatz ist nicht alles. Ich denke bevor man Raid einsetzt muss man sich einfach mit der Materie abgeben, damit es den Zweck auch erfüllt.
Das die VelociRaptoren nicht ganz billig gewesen sind, stimmt auch. Nur eben für meinen Einsatzbereich könnte ich die Leistung nur noch mit SAS Laufwerken topen (was aber preislich sämtliche Rahmen sprengen würde) Bei den Raidsystemen ist einfach die Zugriffszeit in Problem und das merkt man erheblich beim Laden von vielen System- / Programmdateien. Ich habe das getestet mit meinem Lightroom 2 Katalog (9500 Bilder). Im Katalog werden die Vorschauen abgespeichert und diese sind max 1-2MB gross. Mit dem Raid 0 erhielt ich zwar super Datendurchsätze aber die Zugriffzeiten waren mies . Dies zeigte sich beim langsamen Bildaufbau des Katalogs. Mit der VelociRaptor läuft Lightroom sehr flüssig, wenn man die Bilder durchsieht.

McArden 08/06/2009 12:06
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@Corsar:

Das Problem der Wiederherstellung von Systempartitionen via True Image 11 lässt sich sehr leicht lösen. Wenn man über die in True Image eingebaute Funktion eine Notfall-CD erstellt (natürlich nachdem alle Laufwerke korrekt eingerichtet sind), dann wird die gesamte Konfiguration – inklusive der RAID-Treiber startfähig auf die CD übernommen. Wenn man damit startet, stehen die RAID-Cluster korrekt zur Verfügung. Ich weiss allerdings nicht, ob das die Version 10 genauso gut hin bekommt. Einfach mal eine Notfall-CD erstellen und davon booten…


@Controller-Defekt:

Natürlich kann ein Controller-Defekt die Daten auf den Festplatten beschädigen oder gar zerstören. Das trifft aber auf jeden Controller zu.

Sollte allerdings 'nur' der RAID-Controller (ICHxR / nForce) defekt sein, können die Festplatten bei aktuellen ICHxxR oder nForce Onboard-Controllern an das nächste Mainboard (mit ICH oder nForce) angeschlossen werden. Dieses erfordert eine nicht besonders komplizierte 'Import-Prozedur' die in den jeweiligen Dokumentationen beschrieben ist. Die Cluster werden quasi importiert und können danach am neuen Bord weiter betrieben werden. Das Ziel-Mainboard muss lediglich über die gleiche Onboard-Controller-Familie in gleicher oder höherer Version verfügen. So kann man beispielsweise ein Plattencluster von einem Board mit ICH8R an ein Bord mit ICH10R hängen. Allein Betriebssystempartitionen können dann nicht zum booten genutzt werden, wenn es sich nicht um exakt das gleiche Board handelt. Bei ICH sollte ein Plattenimport ab ICH8R funktionieren – bei nForce spätestens seit 680i.

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Corsar 08/06/2009 18:12
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@ McArden:

Genau das dachte ich zu Anfang auch und habe eine neue Boot-CD mit dem neuen System erstellt, allerdings ohne Erfolg.
Scheinbar unterstützt TrueImage 10 die Funktion der Einbindung von Treibern nicht, bzw. nicht vollständig.
Ich habe mir nun die Demoversion von Acronis TrueImage 2009 heruntergeladen und werde sie mir demnächst installieren und damit einen Versuch starten.

Smoker 12/06/2009 18:41
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zum Synchronisieren von Daten zwischen beispielsweise System und ext. HD kann ich AllwaySync empfehlen! Nutze es für Datenbackups auf ext. hd und syncen von ordnern und usb sticks, supereinfache Bedienung.

http://stadt-bremerhaven.de/2008/0 [...] r-favorit/

JTRch 15/06/2009 19:26
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Naja wir wissen alle was am meisten Daten generiert: nicht die Cam sondern der 24h laufende Torrent ;)

M1n1m3 16/06/2009 12:18
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wer macht denn heutzutage noch filesharing bitte ?
wozu gibts jdownloader ?

ag3nt 17/06/2009 13:23
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M1n1m3 :
wer macht denn heutzutage noch filesharing bitte?



diejenigen, die z.b. unralte spielfilme oder exotische tv serien haben wollen.

tomwal 08/09/2009 08:14
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True Image ist genial. Ich nutze es allerdings nicht im Raid.

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