Ganz gleich, für welche Technologie man sich entscheidet - im Endeffekt bleibt der Anwender einer der größten Gefahrenfaktoren für ein durchdachtes IT-System. Aus diesem Grund gehen die Entwicklungen neben der weiteren Steigerung von Speicherkapazität und Datendurchsatz vor allem zu assistierenden Sicherheitsfeatures, die Fehler in Zukunft vermeiden helfen sollen.
Dazu gehört die automatische Erkennung und Identifizierung des eingelegten Streamerbandes auch in Low-End-Laufwerken. Sinn dieser Maßnahme ist es, Bänder nicht öfter zu verwenden, als vom Hersteller vorgesehen.
Ein weiterer Schritt ist die erhöhte Automatisierung von Sicherungsprozessen, um Fehler bzw. Nachlässigkeiten vom Anwender zu vermeiden: Autoloader können mehrere Bänder aufnehmen und in einem festgelegten Schema rotieren. So muß der Administrator die Sicherungsbänder nur noch ein Mal die Woche wechseln bzw. nur ein Band, etwa das der Sonntagssicherung, jeweils mit nach Hause nehmen.
Größere Systeme wie etwa roboterunterstützte Datensicherungssysteme greifen gleich auf eine Unzahl von Bändern zu, so dass der Anwender nur noch in großen Zeitabständen gewisse Wartungsaufgaben wie die Reinigung von Laufwerken oder den Tausch von Sicherungsbändern durchführen muss.
