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Sicherungsansätze

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19:00 - 12/04/2004 von Patrick Schmid

Halten sich die Datenmengen im einstelligen Gigabyte-Bereich, so können wiederbeschreibbare DVD±RWs oder die sicherere DVD-RAM zum Einsatz kommen. Bei größeren Mengen kommen nur noch Festplatten oder Bandlaufwerke in Betracht, da nur diese auch dreistellige Gigabyte-Bestände aufnehmen können. Das Problem bei Festplatten ist jedoch deren hohes Gewicht (bei häufiger Handhabung) sowie die hohe Empfindlichkeit gegenüber wechselnder, mechanischer Belastung. Für die Festspeicher spricht wiederum deren hohe Datentransferraten.

Dennoch: Wer eine wasserdichte Sicherungsstrategie betreibt, arbeitet am besten mit einem großzügigen Satz Steamerbändern, die in sinnvoller Art und Weise rotiert Verwendung finden. Mindestens eine Wochensicherung sollte zuhause im Tresor oder gar in einem Schließfach deponiert werden. Auch sollten die Bänder zur Sicherheit nicht öfter zum Einsatz kommen, als der Hersteller dies empfiehlt.

Der Zweck eines bandgebundenen Backups liegt jedoch nicht nur in der Sicherung vorhandener Daten, sondern auch in der Erstellung von Momentaufnahmen des Datenbestandes, um z.B. bei erfolgter Manipulation einen bestimmten Zustand wiederherzustellen oder als Referenz heranzuzieren.

Nun gibt es auf dem Markt eine ganze Reihe verschiedener Standards, die für Ihre Zwecke von "zu klein" bis "übertrieben" reichen. QIC, Travan, DAT, 8 mm, Mammoth, AIT, DLT, SDLT, ADR, LTO oder VXA: Wir besprechen alle Formate und helfen, die für Sie passende Sicherungslösung zu finden.

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