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Schrägspuraufzeichnung nutzt den vorhandenen "Platz" am besten, ist jedoch langsamer und störungsanfälliger als lineare Verfahren. Quelle: Exabyte.
Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, ein Magnetband zu beschreiben: Entweder linear, d.h. geradlinig von vorne nach hinten, oder schräg - "Helical Scan" genannt. In jedem Fall werden dabei mehrere parallele Spuren auf das Band geschrieben, um möglichst die gesamte Band-Breite zur Datenspeicherung zu nutzen.
Das Schrägspurverfahren wurde aus dem Videobereich übernommen und kommt vor allem bei DAT-Systemen sowie AIT und VXA zum Einsatz. Da oft nicht konstant geschrieben oder gelesen werden kann, sind Schrägspurgeräte deutlich langsamer als linear arbeitenden Modelle (Backhitching durch fluktiuierende Datenströme), können jedoch das vorhandene Band effizienter nutzen, so dass die Kapazitäten pro Flächeneinheit bei Schrägspurstandards meist höher ausfallen.
Ähnlich wie bei VHS-Systemen wird das Band aus der Cassette weit herausgezogen und um die Trommel gelegt, die die Schreib- und Leseköpfe beherbergt. Naturgemäß wird das Band bei diesem Verfahren weit mehr beansprucht als bei linearer Aufzeichnung, die das Band in der Cassette laufend bedient.
