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Letzte Rettung: Streamer-Technologie im Blickpunkt
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Letzte Rettung: Streamer-Technologie im Blickpunkt
- 2 – Sicherungsansätze
- 3 – Ernstfall: Funktioniert die Wiederherstellung?
- 4 – Streamerformate im Überblick
- 5 – Linear- oder Schrägspurverfahren
- 6 – Datenkompression: Optimistische Angaben
- 7 – Travan
- 8 – 8 mm / Mammoth / AIT
- 9 – SLR
- 10 – DLT
- 11 – Super DLT
- 12 – ADR
- 13 – VXA
- 14 – Testobjekt: Tandberg SLR75
- 15 – Testszenario: Sicherung von 28,4 GB Nutzdaten
- 16 – Der Backup-Prozess
- 17 – Generalprobe: Wiederherstellung
- 18 – Die Zukunft: Fehlerquellen minimieren
- 19 – Fazit: Trend zu Autoloadern
- 20 – Mehr zum Thema

Es ist leider die Regel, dass Datensicherung in kleinen und mittelständischen Unternehmen nur eine untergeordnete Rolle spielt. Einerseits erscheinen die Kosten für brauchbare Lösungen auf den ersten Blick zu hoch, andererseits gaukelt das Vorhandensein von RAID-Arrays auf den Servern Sicherheit vor. Doch der Schein trügt, denn zahlreiche Fehlerquellen können zum Supergau führen.
Sinn eines Backups ist es, Datenbestände, komplette Systeme oder ganze Netzwerke gegen möglichst viele Eventualitäten abzusichern. Diese allgemeine Umschreibung schließt auch Datenklau und -mißbrauch ein - darauf wollen wir an dieser Stelle jedoch nicht eingehen, um den Rahmen des Beitrags nicht zusprengen.
Risiken für Ihre Datenbestand
Es bleiben also beabsichtigte Manipulation bzw. Zerstörung auf Softwareebene, Softwarefehler, Virenbefall, versehentliche Veränderung sowie der Ausfall von Hardware, der meist als erstes mit dem Begriff Backup assoziiert wird.
Oft genügt tatsächlich schon der Ausfall eines Netzteils, das bei seinem Ableben noch tödliche Spannungen an Systemkomponenten weitergibt und diese mit ins Nirvana reißt. Auch noch so ausgeklügelte RAID-Systeme könnten hierbei unbrauchbar gemacht werden.
Doch die am häufigsten auftretende Ursache für empfindliche Datenverluste ist der Anwender selbst. Die Verwendung falscher Dateien (Stichwort: Überschreiben) oder die versehentliche Löschung von als unwichtig eingeschätzten Daten wird gerne erst Tage oder Wochen später bemerkt - oft erst so spät, dass die Zeit für eine Rettungsaktion nicht mehr reicht.
Gegen die üblichen Ausfallprobleme sichert man sich am besten durch redundante Datenhaltung ab. Gemeint ist die Speicherung wichtiger Informationen auf verschiedenen Systemen, am besten auch noch an verschiedenen Lokalitäten. Das ist insofern sehr wichtig, um auch gegen höhere Gewalt wie Einbruch, Überschwemmung, Brand oder Erdbeben geschützt zu sein.