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Merom = Die Mutter aller Prozessordesigns

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18:00 - 05/12/2005 von Patrick Schmid

Bekannt sind bislang drei Variationen der im Spätsommer 2006 erwarteten, neuen Mikroarchitektur. Conroe wird eine Dual-Core-CPU für Sockel 775 und insgesamt 4 MB L2-Cache. Bei Woodcrest handelt es sich um die Server-Variante basierend auf dem gleichen Chip-Design. Zugrunde liegt beiden allerdings das Modell mit Codenamen Merom , den Intel für das Mobile-Segment plant. Hier sind 2 oder 4 MB L2-Cache möglich, während ein Woodcrest mit 8 MB Cache entgegen der Andeutungen auf dem letzten Intel Developer Forum nicht in den Roadmaps auftaucht.

Alle Produkte auf Basis der neuen Architektur werden in 65-nm-Technologie hergestellt und sollen laut Intel sowohl hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit als auch hinsichtlich der Kennzahl "Performance pro Watt" die Wettbewerber überbieten. Grundlage ist der Fertigungsprozess 1264, den Intel bereits an den Standorten Chandler (Fab 12C, Arizona) und Hillsboro (D1D, Oregon) auf vollen Touren betreibt. Leixlip (Fab 24E, Irland) stößt 2006 hinzu und auch die Anlage D1C in Hillsboro wird umgerüstet. Dabei handelt es sich übrigens um die erste Fertigungsanlage für 90-nm-Chips auf 300-mm-Wafern.

Mit der Einführung des Merom-Design will Intel sämtliche Produkte wieder einem einzelnen Chipdesign entnehmen. Desktop- und Server-Produkte werden heute von der NetBurst-Architektur des Pentium 4 bzw. Pentium D bedient, während Mobile-CPUs auf den effizienteren Pentium M setzen. Zum Vergleich : Die Chips von AMD (Athlon 64, Athlon 64 FX, Sempron, Opteron, Turion) besitzen bereits identische Gene.

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