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Allendale, Millville

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18:00 - 05/12/2005 von Patrick Schmid

Neben den bisher angekündigten Chips wird es auf Basis des Merom-Designs auch eine abgespeckte Variante für Desktops geben, die Intel Allendale nennt. Dabei kommen statt 4 MB nur 2 MB L2-Cache zum Einsatz - es bleibt jedoch bei zwei Cores. Dieser Chip könnte kurz nach Conroe starten. Mitte 2007 folgt allerdings eine weiter abgespeckte Version, nämlich ein Single Core mit Codenamen Millville . Dieser besitzt laut unseren Informationen nur 1 MB L2-Cache.

Kentsfield : Erster Desktop Quad-Core

Was Intel mit dem 65 nm Presler-Dual-Core praktiziert wird auch in Zukunft für vier oder acht Cores Verwendung finden : Warum nicht zwei oder mehr Dies in einen Prozessor packen ?

Eine weitere Neuerung ist der erste Prozessor mit vier physischen Prozessoreinheiten, die spätestens in der zweiten Jahreshälfte 2007 auf den Markt gelangen wird : Kentsfield . Nicht umsonst erinnert der Name an den ersten Desktop Dual Core namens Smithfield.

Da hierbei die benötigte Siliziumfläche und Transistoranzahl bei unveränderter 65-nm-Fertigung stark steigen würde, bedient sich Intel zweier Maßnahmen. Kentsfield wird auf einem so genannten Multi-Chip-Package basieren, das mehrere Chips in ein Package vereint. So kann die Ausbeute durch Selektion vieler einzelner Chips hoch gehalten werden, während das Endprodukt in hohem Maße flexibel ausfällt. Leider konnten wir noch keine Antwort darauf erhalten, ob Kentsfield in seinem Multi-Chip-Package mit vier Millville-Kernen oder zwei Allendale-Chips bestückt sein wird. Theoretisch wäre beides möglich ; wir gehen von letzterem aus.

Die Server-Variante wird ähnlich aussehen, jedoch den Codenamen Clovertown tragen. Wiederum 4 MB L2-Cache und ein Multi-Chip-Package. Die eigentliche Überraschung an Kentsfield ist jedoch die Tatsache, dass das so genannte Tapeout, also die Übergabe sämtlicher Fertigungsparameter an die Fertigung, bereits stattgefunden hat. Das, soviel nebenbei, gilt übrigens auch für Allendale.

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