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Stresstest Netzteile: Sharkoon - Gefahr eines PC-Ausfalls
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Mit Pauken und Trompeten durchgefallen: Das Sharkoon besteht den Stresstest nicht, fällt unter Last mit lautem Geräusch negativ auf und die Kabel sind zu stark ummantelt. Die übergroße Verpackung verspricht etwas anderes.
Sehr enttäuschend verlief der Test für den Hersteller Sharkoon. Die 5-Volt-Spannung war bei hoher Belastung sehr nah an den Spezifikationsgrenzen. Bei einer Belastung ab 101% fiel die Spannung unzulässig weit ab. Im längeren Betrieb verlieren Bauteile - besonders Kondensatoren - ihre normierten Werte, darüberhinaus besitzen sie natürlich auch selbst eine gewisse Grundtoleranz. Hierdurch ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass die 5 Volt-Leitung auch im Teillastbereich außerhalb der Spezifikation liegen wird. Aufgrund dieses Sachverhalts fällt das Netzteil natürlich noch nicht durch, aber ein Blick auf das Oszillogramm setzte das Sharkoon-Netzteil auf die Ausfall-Liste.
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Nähere Angaben über den Wirkungsgrad des Netzteils sind auf der Verpackung nicht zu finden.



Die 12 Volt-CPU-Leitung bewegte sich während des Testverlaufs auf der 120 mVss-Spezifikationsgrenze und lag bei hoher Belastung sogar darüber. Aus diesem Grund erhält das Sharkoon-Netzteil von uns die rote Karte und scheidet aus.

Spannungsverlauf der 5-Volt-Leitung: Die rote Linie markiert die untere Spezifikationsgrenze

Das Oszillogramm der 5-Volt-Leitung bestätigt die schlechte Spannungsqualität des Netzteils. Viele Netzteile haben zwar leichte Spannungsspitzen, doch beim Silentstorm 120 sind diese zu häufig und zu stark ausgeprägt.
Der Wirkungsgrad des Silentstorm 120 ist mit einem Spitzenwert von 84% im Teillastbereich gut, kann aber gegen den Kontrahenten Silverstone mit 87% nichts ausrichten.


Der Hersteller sollte den Namen Silentstorm überarbeiten, denn das Netzteil ist alles andere als leise.

Mit 59 dB(A) sollte es nicht mehr die Produktbezeichnung "Silent" tragen. Das Netzteil hat zudem unter hoher Belastung ein dröhnendes Geräusch, welches sich auf das PC-Gehäuse überträgt.

Das Netzteil verfügt über 6 SATA-Anschlüsse, zwei Floppy- und fünf 5,25"-Geräteanschlüsse. PCIe-Stecker sind zwei vorhanden, der P4/P8-Stecker ist teilbar ausgeführt.
Negativ fällt die Schutzummantelung zwischen den SATA-Steckern auf. Diese macht die Leitungen sehr steif und erhöhen das Risiko des Abbrechens von SATA-Anschlüssen an den Festplatten. Diese zusätzliche Ummantelung benötigt man nicht und sollte vom Hersteller weggelassen werden.
Hinzu kommt das nur schwer lesbare transparente Typenschild, welches auf die spiegelnde Oberfläche des Netzteils geklebt wurde.
Unglaublich, aber wahr: Sharkoon schafft es, die Verpackung deutlich größer ausfallen zu lassen, als die Konkurrenz. Dies hat den Grund, dass der Käufer im Laden unbewusst zur größeren Packung greift. Nach dem Motto: "Je größer die Packung, desto mehr ist drin", was im Falle von Sharkoon nicht zutrifft.

Fazit: Sharkoon leistet gute Marketing-Arbeit, mehr aber auch nicht. Die schlechten Leistungen des Netzteils werden nicht durch die gute Verpackung kompensiert. Kein anderer Kandidat im Test hatte bis jetzt eine so schlechte Qualität der Ausgangsspannungen. Zudem ist das Gerät deutlich zu laut. Wir raten dringend vom Kauf des Netzteils ab, Besitzer eines solchen Geräts haben des Risiko eines Systemausfalls.
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Der deutsche Pressesprecher des Herstellers hat bereits mit uns Kontakt aufgenommen und wir erwarten in Kürze ein Statement.
Quelle: Tom's Hardware
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