Studie: Files mit zweifelhaftem Namen haben oft zweifelhaften Inhalt
Nächste NewsMit wissenschaftlicher Gründlichkeit tätigte Bruce Hughes, der Chef des Malicious-Code Research bei TruSecure innerhalb eines Monats ganze 4778 Downloads aus dem KaZaA-Netzwerk.
Er konzentrierte sich dabei auf ausführbare Dateien oder .exe-files. Das Ergebnis kommt nicht überraschend, aber dennoch als Warnung: Beachtliche 45 Prozent der Dateien waren mit Malware wie Viren, Würmer, Trojaner oder Keylogger infiziert. Zwischen 80 und 95 Prozent der Schädlinge, so Hughes, könnten von handelsüblichen Virenscannern erkannt werden, vorausgesetzt, sie würden vom Anwender regelmässig aktualisiert.
Es muss aber dazu gesagt werden, dass Hughes speziell nach den Stichwörtern "Britney Spears," "Microsoft XP," "nude" und "porn" suchte; eigentlich eine Garantie dafür, sich Ärger auf den Rechner zu laden. Nicht von Bösartigkeiten betroffen seien allerdings Musik- oder Filmdateien, berichtet die Wired in diesem Zusammenhang.
Quelle: Tom's Hardware
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