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Studie: Internet-Zugang per Handy weltweit immer beliebter
Nächste NewsDas drahtlose Surfen im Internet wird weltweit beliebter. Die Zahl der Internetuser, die drahtlos ins Netz gehen, ist im vergangenen Jahr um 29 Prozent gestiegen. Das hat eine aktuelle Studie der Marktforscher von Ipsos-Insight ergeben. Die Forscher befragten insgesamt 6.544 Menschen in zwölf Schlüsselmärkten wie Japan, USA und Deutschland. Insgesamt haben demnach in den befragten Märkten 171 Millionen Menschen oder 44 Prozent der Internetnutzer drahtlosen Zugang zum Internet. Die rasante Zunahme wird dabei im Wesentlichen von den Märkten Japan und den USA getrieben. Zunehmender Popularität kann sich der Service aber auch in einigen Ländern Westeuropas sowie Südkorea und den Stadtregionen Chinas erfreuen.
Für die Entwicklung des drahtlosen Internet ist aber laut Studie nicht etwa die Zunahme der Notebook-Nutzung oder der Wi-Fi-Verbindungen verantwortlich, sondern vor allem der Boom von internetfähigen Handys und Mobilgeräten wie PDAs. In Japan etwa, wo die Verbreitung von drahtlosem Internet, Laptops und Mobiltelefonen am höchsten ist, haben 59 Prozent der Erwachsenen Internetzugang via Handy. Nur 28 Prozent surfen dagegen via drahtloser Laptop-Verbindung im Netz. Abgesehen von Nordamerika, Deutschland und den Stadtregionen Mexikos sind es weltweit vor allem Mobilgeräte wie Handys und PDAs, die den drahtlosen Zugang zum Internet antreiben.
"Das Handy ist weltweit das meist verbreitete Gerät. Die zunehmende Einführung des Internet und der Launch moderner Mobilfunknetze wird zweifellos zu einer größeren Anzahl von Menschen führen, die via Handy im Internet surfen", sagte Ipsos-Insight-Analyst Brian Cruikshank. Nach den Zahlen der Marktforscher surfen in Japan bereits 54 Prozent der Erwachsenen mit einem Handy oder PDA drahtlos im Internet. In Südkorea sind es 28 Prozent, in den USA immerhin 20 Prozent. Nur neun Prozent der erwachsenen Bevölkerung wählen sich in Deutschland und Frankreich via Handy oder PDA ins Internet. In Russland tun dies gar nur zwei Prozent der Erwachsenen.
Die Interviews der Ipsos-Studie "Face of the Web 2004" wurde im vergangenen Oktober gemacht. Insgesamt wurden 6.544 Erwachsene in Kanada, Frankreich, Deutschland, Japan, Südkorea, Großbritannien, den USA sowie in den städtischen Regionen Brasiliens, Chinas, Indiens, Mexikos und Russlands befragt.
Quelle: Tom's Hardware
