Symantec nimmt Virenwarnung zurück
Nächste NewsDas Unternehmen hatte vor einem Programm namens backdoor.mpisiv gewarnt, das in der Lage sein sollte, die Schwachstelle in Microsoft SSL-Implementierung zu nutzen, um DoS-Attacken von fremden Rechnern aus zu starten. Weitere Untersuchungen haben ergeben, dass es sich "nur" um einen Trojaner handelt, der denselben Port angreift.
Anscheinend nimmt die Nervosität der Sicherheitsexperten zu, die erwarten, dass bald jemand Kapital aus den Windows-Schwachstellen schlägt, die in der letzten Woche gemeldet wurden. Symantec hatte bereits Code im Web gefunden, der nach Einschätzung des Sicherheitsunternehmens genau auf diese Schwachstelle zugreift, hat die Meldung jedoch laut Sydney Morning Herald wieder zurück genommen. Das verdächtige Programm backdoor.mpisiv greift zwar denselben Port an, über den auch die bekannte SSL/PCT-Schwachstelle genutzt werden kann.
Es wird jedoch "nur" eine Verbindung zu einem IRC-Server hergestellt, der spezielle Anweisungen gibt. Außerdem verfügt der Trojaner über Funktionen zum Keyloggen und Netzwerk-Scannen.
Quelle: Tom's Hardware
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