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T-Systems und WGV testen GPS-System im Auto, um Kfz-Präme zu errechnen

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17:10 - 2. März 2006 von Uwe Kauß

Ein Vierteljahr lang wollen die Telekom-Tochter T-Systems und die WGV derzeit ein neues Verfahren bei der Kfz-Versicherung testen. Autofahrer könnten sich künftig demnach entsprechend ihres Verhaltens im Straßenverkehr versichern. Fahren sie weniger riskant, zahlten sie eine geringere Prämie - unabhängig vom Verhalten anderer Versicherter.

Dazu installiert T-Systems im Auto einen Bordcomputer von Blaupunkt, Diese On Board Unit empfängt Orts- und Bewegungsdaten des Fahrzeuges über GPS, wertet die Informationen aus und überträgt die Ergebnisse regelmäßig per GPRS an ein von T-Systems betriebenes Rechenzentrum.
Dort werden die Daten aufbereitet und der WGV-Versicherung online zur Verfügung gestellt.

Die On Board Unit sendet dabei Angaben über die gefahrenen Kilometer, Straßen und Uhrzeiten. Diese Daten ließen auf das Fahrverhalten schließen. Das beziehe die WGV zusätzlich ein, um die Prämie zu berechnen.

Einige der Test-Wagen besitzen zudem ein System, um den jeweiligen Fahrer zu erkennen und um zwischen Dienst- und Privatfahrten zu unterscheiden. So lasse sich bei Bedarf zusätzlich ein digitales Fahrtenbuch aufzeichnen, das alle Bewegungen automatisch aufzeichnet und eindeutig einer Person zuordnet. Dieses Fahrtenbuch ließe sich auch für Steuerklärungen oder Spesenabrechnungen verwenden.

Das System ist auf der Cebit bei T-Systems auf dem Stand der Deutschen Telekom in Halle 26 zu sehen.

Quelle: Tom's Hardware

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