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Telekom bedient 95 Prozent aller DSL-Nutzer

23:08 - Freitag, 1. Februar 2002 von Florian Schmidt
Quelle : Tom's Hardware – Kategorie : Weitere...
Tags: telekom, bedient, 95, prozent, aller, dsl, nutzer

Breitbandige Internet-Zugänge mit Übertragungsraten über 124 kbit/s werden über digitale Anschlussleitungen (DSL), Kabelfernsehanschlüsse (Kabel-TV), Stromkabel (Powerline) und Satellit angeboten. Ende 2001 wären in Deutschland über 2,1 Millionen breitbandige Internetzugänge in Betrieb gewesen. Davon entfielen zwei Millionen auf die so genannten T-DSL-Anschlüsse der Deutschen Telekom, etwa 70 000 auf ADSL/SDSL ihrer Festnetz-Wettbewerber, rund 30 000 auf bidirektionale Kabel-Anschlüsse, ca. 2 000 auf Powerline und eine unbekannte und vermutlich auch unbedeutende Anzahl von Internetzugängen auf Satelliten-Dienste. Das berichtet Matthias Kurth, Präsident der Regulierungsbehörde "RegTP" heute in Bonn.


Damit verfüge die Deutsche Telekom Ende 2001 über einen Anteil der breitbandigen Anschlüsse von rund 95 Prozent gegenüber nur drei Prozent der DSL-Wettbewerber und etwa ein Prozent der Kabelnetzbetreiber. Die Marktanteile der Wettbewerber könnten regional differieren und lokal über diesem Prozentsatz liegen. Außerdem sei der Wettbewerber-Anteil bei den hochbit-ratigen, meist gewerblich genutzten SDSL-Anschlüssen, generell deutlich höher. Es gäbe zur Zeit 43 Anbieter von xDSL (ohne Reseller). Davon böten 35 Anbieter (inklusive Deutsche Telekom) breitbandige Internetzugänge für die private und geschäftliche Nutzung über ADSL und SDSL an. Darüber hinaus seien über 100 Reseller von ADSL/SDSL tätig.


"Das Verkehrsvolumen betrug im Jahr 2001 insgesamt 312 Milliarden Minuten", erklärte Kurth. "Dies entspricht einer Steigerung gegenüber 1997 um 75 Prozent." Besonders sei der Verkehr von den Wähl-Anschlüssen des Festnetzes in das Internet gewachsen. Er mache insgesamt knapp 30 Prozent des gesamten Verkehrsvolumens aus. Allerdings sei zu berücksichtigen, dass inzwischen ein erheblicher Teil des Internet-Verkehrs über DSL-Anschlüsse abgewickelt werde, der nicht unter den oben genannten Wählverbindungen des Festnetzes erfasst sei.


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