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Telekom in erneuten Verhandlungen über Kabelnetz-Verkauf
Quelle : Tom's Hardware – Kategorie : Weitere...
Tags: telekom, in, erneuten, verhandlungen, ueber, kabelnetz, verkauf
Auf Hochgeschwindigkeits-Zugänge ins Internet über das Breitbandkabelnetz der Deutschen Telekom muss man weiterhin warten. Zumindest wäre es wie in den USA möglich, wenn die notwendigen Investitionen getätigt würden. Dem gegenwärtigen Monopolisten Deutsche Telekom fehlt scheinbar das Interesse oder das Geld, denn sie will sich von den regionalen Kabel-Gesellschaften trennen.
Die Deutsche Telekom steht derzeit in Verhandlungen mit dem britischen Betreiber Klesch, dem US-amerikanischen Konsortium Callahan und der niederländischen United Pan-Europe Communications, nachdem scheinbar das Angebot der Deutschen Bank (DB Invest) nicht den Erwartungen entspricht. Zuerst sollen jeweils 35 Prozent der regionalen Kabelnetze von Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz/Saarland verkauft werden. Weitere 40 Prozent sollen an der Börse gehandelt werden. Die Telekom will selbst nur noch 25 Prozent halten und erhofft sich aus dem Verkauf Einnahmen in Höhe von 30 Mrd. Mark. Die Verhandlungen sollen bis zum 31. Januar abgeschlossen sein.
Über die Kupfer-Coax-Leitungen des Kabelnetzes könnte man Internet-Zugänge einrichten, dessen Geschwindigkeiten zwischen dem 10 und 100-fachen jetziger 56K-Modem-Zugänge entspricht. In einzelnen Pilotprojekten sind nur unidirektionale Zugänge über das Kabel (Downstream) erprobt worden. Der Rückkanal (Upstream) erfolgt wegen der mangelhaften Infrastruktur über eine herkömmliche Telefonleitung. Im Klartext heißt das: Der Empfang von Informationen könnte schon mit der jetzigen Technik durch hohe Bandbreiten vonstatten gehen. Das Versenden von Emails oder Dateien ist jedoch nicht schneller als 33,6 Kbps. Durch den Ausbau des Netzes könne ein bidirektionaler Internet-Zugang geschaffen werden, der als Alternative zum ADSL (bzw. T-DSL) angesehen werden kann. Über ein sogenanntes Kabelmodem hätte man dann eine Standleitung ins Internet. Ein Einwählen per Telefon-Modem kann entfallen.
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