Telekom-Konkurrenz holt bei DSL auf

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15:49 - 12. Februar 2004 von Fritz

Die Internet Service Provider (ISP), die im Wettbewerb zum Marktführer T-Online stehen, holten "kräftig auf und hatten Ende des Jahres bereits 26 Prozent der DSL-Kunden." Zu den etwa 500.000 DSL-Kunden der Wettbewerber, die über Kabel, Satellit oder gemietete Teilnehmeranschlussleitung versorgt sind, kommen 700.000 DSL-Kunden, die zwar einen DSL-Anschluss der Deutschen Telekom (DT AG), aber einen Wettbewerber als Internet Service Provider haben.

Auch im deutschen Kabelmarkt gibt es jetzt erstmals signifikante Anzeichen dafür, dass die Kabelanschlüsse für breitbandige Zugangsdienste aufgerüstet werden. Mit 60.000 bidirektionalen Kabelanschlüssen und 45.000 Internetzugängen über Satellit kommt auch der intermodale Wettbewerb im Breitband endlich voran.

Ebenso erleben die Internetzugänge über WLAN ("Hot Spots") einen rasanten Anstieg. Derzeit würden insgesamt 1.200 öffentlich zugängliche Hot Spots von 25 kommerziellen Anbietern betrieben, hinzu kommen zahlreiche private und Firmen-Hot Spots. Nach den Planungen der Anbieter ist davon auszugehen, dass in Deutschland zum Jahresende 2004 über 10.000 kommerzielle Hot Spots verfügbar sein werden. Im Jahr 2005 könnte sich die Zahl noch einmal deutlich erhöhen.

Im Jahr 2003 verstärkte sich auch der Trend weg von schmalbandigen hin zu breitbandigen Internetzugangsdiensten. So gehen seit zwei Jahren die schmalbandigen Minutenvolumen leicht zurück, während sich hingegen das DSL-Verkehrsvolumen innerhalb des vergangenen Jahres auf 403 Mio. GByte mehr als verdoppelt habe.

Quelle: Tom's Hardware

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