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Tesla baut Elektro-Limousine

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00:00 - 2. April 2009 von Frank Völkel

Während sich die großen Autohersteller sichtlich schwer tun, ein marktreifes Elektrofahrzeug auf die Beine zu stellen, hat die kleine FirmaTesla nach dem Roadster bereits das nächste Modell in Form einer Studie parat. Beim Modell S handelt es sich um eine Luxus-Limousine mit 4 Türen im Format der Mercedes S-Klasse, die allein durch einen Elektromotor angetrieben wird. Die Antriebstechnik befindet nach dem so genannten Unterflur-Konzept im Wagenboden, so dass im Frontbereich ein zweiter Kofferraum platziert werden konnte. Neue Wege will Tesla auch beim Packaging gehen: Die dritte Sitzreihe lässt sich versenken, um einen variablen Gepäckraum zu schaffen.

Doch wesentlich sind die technischen Highlights im Bereich IT: In der Mittelkonsole wurde ein 17-Zoll-Touchscreen integriert, der von einem zentralen Bordrechner angesteuert wird und per UMTS eine Online-Verbindung herstellt. Gespeist wird der Motor von Lithium-Ionen-Akkus, die auf den gleichen Standard-Zellen wie Notebook-Akkus aufbauen. Je nach Modellvariante und Fahrzeugpreis sollen sie eine Reichweite von 200 bis 400 Kilometern aufweisen. Tesla plant drei verschiedene Akku-Pakete anzubieten. Hinzu kommt ein neues Ladesystem, welches den Luxuswagen in knapp 45 Minuten auftanken soll. Diese Angabe erscheint im Hinblick auf die sehr hohen Ladeströme eher fraglich. Eher praktikabel könnte der Batterietausch in 5 Minuten sein: Mit einem Netz automatischer Akku-Tauschstationen. 

Tesla nimmt als Preispunkt für das Modell S die 60.000-Dollar-Marke (44.000 Euro) ins Visier. Das wäre nicht zu viel für ein Auto mit dieser Ausstattung - und vor allem auf der Basis eines Elektroantriebs. Spricht man mit deutschen Autobauern, so halten die meisten Hersteller dieses Konzept für nicht Massen-tauglich.

Quelle: Tom's Hardware DE

Kommentare zum Beitrag
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Anonymer Nutzer 02/04/2009 07:16
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-1+

Und warum spricht man nicht mit denen, die das Auto fahren sollen - also den Kunden? Gerade das Akku-Tausch-Modell gefäält mir gut, da man so die Möglichkeit hätte, Akkus länger laden zu lassen und diese so über z.B. Solarstrom zu "betanken".
Dann muss noch eine Verordnung her, dass Autoakkus zu mindestens 80% per Regenerativen Energien geladen werden muss und schon ist ein großer Schritt für die Umwelt getan.

cuto8 02/04/2009 08:01
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-1+

Zitat :so halten die meisten Hersteller dieses Konzept für nicht Massen-tauglich

Würde ich auch sagen, wenn ich wie die großen deutschen Hersteller es nicht auf die Reihe kriegen würde, etwas brauchbares im Elektro-Fahrzeugmarkt auf die Beine zu stellen.
Ich würde mich freuen, wenn Tesla Erfolg hätte...

DHAmoKK 02/04/2009 09:26
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-0+

Moin

Ich wünsche Tesla auch viel Erfolg, doch sollen sie bitte auch an die Mittelklasse und Kleinwagen denken. Es müssen nicht 250PS sein, ein kleineres Auto, im Gegenzug könnte sich die Reichweite erhöhen auf 500km, vielleicht 600km, und schon hat man die Kundschaft erreicht, die jetzt noch daran zu mäkeln hat.
Weil: Die meisten Benziner schaffen pro Tankfüllung genau so viel oder so wenig.

Nichts dest trotz: Die Akkuladezeit ist noch ein Nachteil. Sollte sich allerdings die Technik vom M.I.T. - Artikel Akkus in Sekunden laden durchsetzen und bezahlbar werden, haben die Benziner ausgedient.

I-LoVeRaP 02/04/2009 10:25
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-0+

@ DHAmoKK: Ich denke da hatte Tesla einfach angst, welcher Otto-normal-Verbraucher würde sich schon ein Elektroauto kaufen, und deswegen bauen sie lieber ein etwas proziges Auto, so das es den Geschmack der oberen Klassen entspricht und hoffe da auf mehr positive Resonanz, und wissen auch das die das Geld haben so eine Karre zu finanzieren.

Master Snowman 02/04/2009 10:58
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-0+

die akkutechnick von laptops. na, das kann lustig werden, wenn mir vor augen halte, wieviele akkus in den letzten paar jahren abbrannten. wie ein laptop-akku brennt haben wir alle gesehen, aber ich glaube es sprengt meine vorstellungskraft, wenn mir das bei einem so grossen(!) "laptop"akku vorstellen muss - ich hoffe, Tesla ist gut versichert gegen autobrände.

tkoerbs 02/04/2009 11:00
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-0+

Warum haben die Elektroautos so viel Leistung und sind so "protzig"?
Ganz einfach: Die Akkus sind extrem teuer und die Motoren so billig.
Ein Kleinwagen würde viel zu teuer sein, da für 400 km Reichweite LiIon-Akkus im Wert von ca. 20'000 Euro eingebaut werden müssten!
Übrigens: Hohe Leistung und geringer Verbrauch müssen sich nicht ausschließen. Der Wirkungsgrad eines 12-Zylinders im Stadtverkehr berträgt 5% - der eines 250 PS Elekromotors 70%...

tkoerbs 02/04/2009 11:09
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-0+

Stichwort brennende Akkus: Da gibt es so eine Firma in Sachsen, die fertigt LiIon Akkus (z.Z. wird die gesamte Produktion von Daimler aufgekauft) welche nicht mehr brennen können.
Ob das auch bei einem Crash gilt weiss ich nicht.
Das Problem bei Akkus ist weder die Sicherheit noch die Schnelladefähigkeit - für beides gibt es heute schon marktreife Lösungen. Das Problem ist die Kapazität - die müsste sich nahezu verzehnfachen. Und das wird noch etliche Jahre dauern. Bis dahin werden dann auch die deutschen Autobauer ein Elektroauto auf die Beine gestellt haben ;-)

fruechtetee 02/04/2009 11:26
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-0+

Elektroautos bringen nichts -
solange der Energiepool in Deutschland bei 2% "Grünem Strom" bleibt kommt die Energie weiterhin aus AKWs oder KKWs!
Da bei jeder Energieumwandlung maßig Verluste stattfinden ist dieses Auto nicht Energieschonender -> und erst gar nicht Umweltschonend!

Ich sehs schon kommen wenn die ganze Welt die Teile fährt -> Elektromagnetismus durch Offshore Windanlagen, oder sogar durch kleine WKRs aufem Land stören die Tierwelt enorm (Vögel z.B.!)

Ou man, da hab ich lieber ein AKW!

kleineMax 02/04/2009 12:40
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-1+

Naja AKWs schaden der Umwelt nicht. Aber natürlich ist Solar strom weniger bedenklich.

Aber bei manchen Posts zeigt sich hier doch das es wirklich keine gute Idee ist ein Elektroauto im "normal"-Preis-Segment anzubieten. Wenn sich hier schon die "Normalos" total drüber ablassen wie dumm das doch alles sei.
Anstatt der Mut zu neuentwicklung mal gelobt wird -.-

fruechtetee 02/04/2009 13:10
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--1+

AKWs manipulieren die Genstruktur! Nicht umsonst Erkranken 50% mehr Kinder in AKW Nähe an Blutkrebs!
Das ist einfach noch nicht gut abgeschmiert - ansonsten halt ich das für ne Super Technik! Tchernobil und Co. waren nur menschliche Fehler ;-)

DHAmoKK 02/04/2009 14:17
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-1+

Moin


Tschernobyl sei Dank, haben wir heutzutage ein wunderbares Spiel rund um den explodierten Atomreaktor.

Mal im Ernst: AKWs sind einfach notwendig. Sie beherbergen natürlich eine gewisse Gefahr, aber alles in allem finde ich Kohlekraftwerke bedenklicher, eben vor dem Hintergrund, dass der Regenwald täglich schrumpft, jeden Tag mehr Autos auf den Straßen fahren, mehr Chinesen das Licht der Welt erblicken und es immer wieder Vollidioten gibt, die Brände im Hochsommer im Wald entzünden.

Und solange so ziemlich jeder zweite seinen Müll einfach in die Botanik schmeißt statt in den Mülleimer sollten genau diese Leute mal ruhig sein wenn es um Kern- oder Kohlekraft geht.

Ich stimme in dem Punkt dem früchtchen zu: AKWs und Elektroautos sind die bessere Kombination.

agnag 02/04/2009 17:39
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-1+

Der Vorschlag wurde oft schon gemacht, aber es wurde nie, auch nur ansatzweise umgesetzt:
Ein paar % der Sahara mit Solarkollektoren bepflastern und die so gewonnene Energie mit Überseekabeln nach Europa liefern.

Vorteile:
* Es stört kaum jemanden, wenn vielleicht 5% (eher weniger) mit Solarkollektoren zugepflastert werden
* Die Wirtschaft und Ausbildung in Afrika wird gefördert
* Günstigere Arbeitskräfte als in Europa

Anonymer Nutzer 02/04/2009 22:07
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-0+

Mich wundert's immer warum nicht einfach Solarkollektoren/Photovoltaikanlagen in die Wüste gestellt werden. Es gibt ja durchaus einige Konzepte in diese Richtung. Massig Platz, dürfte kaum Tiere stören wenn die richtige Stelle gewählt würde und man hätte was vom Klimawandel ;-)

Ernsthaft sehe ich nur politische Gründe (Abhängigkeiten) als Problem.
Das wäre aber immer noch besser als die momentane Lage von Abhängigkeiten + Umweltprobleme.

Anonymer Nutzer 03/04/2009 01:28
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-0+

Das primäre Problem sind die Leitungsverluste, die bei einer so langen Strecke wie Mittelafrika Europa auftreten. 15% pro 1000km bei Standart Weschselstrom Hochleitungsnetzen.
http://www.energieverbraucher.de/d [...] ite__1335/
Und dann das Henne Ei Problem :)
Ohne Stromleitungen keine Photovoltaikanlagen und ohne Nachfrage keine Leitungen. So ein Projekt zahlt man ja nicht mal kurz nebenher.

Jokerman 03/04/2009 15:04
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-0+

@früchtetee

Laut einer aktuellen Studie würde eine Kraftwersleistungserhöhung von 5% außreichen, um den Energiebedarf eines komplett elektrifizierten Transportwesens in De zu decken. Davon ab, wüsste ich auch keine anderen Lösungsansatz, mit dem man langfristig auf erneuerbare Energien umzustellen könnte. Du etwa?

Siehe dazu: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/con [...] Popup=true

@ Topic

Tesla's Strategie ist es die Technik "von Oben herab" einzuführen.
Sprich: neue Technologien lassen sich im Hochpreissegment am kreativsten und erfolgversprechendsten entwickeln und realisieren, ohne dass finanzielle Zwänge jegliche Innovation im Keim ersticken. Die im Hochpreissegment gewonnen Erkenntnisse bilden sodann die Wissensbasis für eine effiziente und kostengünstige Massenfertigung.

Tesla Erfinder Elon Mask plant dabei ganz gezielt ein E-Auto für die Masse zu realisieren, nach dem Motto:

Tesla Roadster > 100.000$
Tesla Model S > 40.000$
Tesla Model ???> 20.000$

Siehe dazu: http://www.youtube.com/watch?v=Onajosm9PWo

Also nur Geduld Jungs... :)

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