Anzeige

Testen mit Benchmarks: Das 3D-Spiel mit Hase und Igel

19:00 - Mittwoch, 2. Juli 2003 von Lars Weinand

1 - Entscheidungshilfen für Kunden in Gefahr?

Seit Februar häufen sich Enthüllungen und Vorwürfe rund um NVIDIA und den Benchmark 3D Mark 2003. Wir zeigen was alles passiert ist, versuchen die Hintergründe und die Rolle Futuremarks, ATIs und der OEMs dabei zu klären.
ANZEIGE

Die Entscheidung zum Kauf einer Grafikkarte scheint auf den ersten Blick eine unkomplizierte und einfache Sache. Man sucht sich unter den ständig ändernden Preisen seine Wunschkarte heraus, die man nach sich dem Studium diverser Testberichte herausgepickt hat. Denn bei allen unterschiedlichen Ausstattungsmerkmalen sollte man die 3D-Leistung kennen. Auf Benchmarks kann man sich doch verlassen, oder etwa nicht?

Für die Hersteller entscheiden Benchmark-Ergebnisse über Erfolg oder Misserfolg eines Grafikchips. Ist ein neuer Chip in Tests erfolgreich, interessieren sich auch die großen PC-Hersteller für das Produkt und kaufen große Mengen der Karten beziehungsweise 3D-Chips. Dieser so genannte OEM-Markt ist für einen Grafikkartenhersteller zweifellos der wichtigste Absatzmarkt. Die kurzen Produktzyklen von Grafikchips - alle 6 bis 8 Monate wird eine neue Generation vorgestellt - erschweren die Entscheidungen, gerade weil es noch keine Spiele dafür am Markt gibt, die Gebrauch von den neuesten 3D-Fähigkeiten der Chips machen. Wie soll man den Kunden, egal es sich dabei um Endverbraucher oder um OEM-Kunden handelt, also das neue Produkt schmackhaft machen?

Ein Screenshot von einer aktuellen NVIDIA-Pressepräsentation, in welcher 3D-Mark-2001-Ergebnisse für den Vergleich einer FX5600 Ultra mit einer Radeon 9600 Pro herangezogen werden. Interessant ist, dass wir ein komplett anders konfiguriertes Testsystem in unserem Artikel verwendet haben

Themen-Specials:

Mehr zum Thema:
Anzeige
Kommentare zum Beitrag
Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
Google Anzeigen