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Teure Basis: 9 Platinen für Pentium 4

19:00 - Mittwoch, 19. September 2001 von Frank Völkel
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18 - Fazit: Schnell, stabil und teuer - Sockel 423 stirbt

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Die Überschrift sagt eigentlich schon alles über den Intel 850 Chipsatz und die jeweiligen Testteilnehmer aus: Eine stabilere Plattform gibt es derzeit nicht. Dazu muss man hinzufügend feststellen, dass eine Übertaktung in den meisten Fällen nahezu unmöglich ist. Es lässt sich lediglich der Multiplikator bis zur CPU-Begrenzung hin verstellen.

Allerdings müssen wir im gleichen Atemzug sagen: Die Sockel-423-Plattform gehört zur Kategorie der aussterbenden Spezies. Als Nachfolger ist jetzt schon der Sockel 478 erhältlich - mit dem Vorteil: Es werden Prozessoren bis 3000 MHz und mehr unterstützt. Beim Sockel 423 ist spätestens bei 2200 MHz vorerst Schluss.

Wer jedoch auf absolute Systemstabilität verbunden mit einer nicht gekannten Solidität setzen will, der ist mit einer Platine für Sockel 423 gut beraten. Da ist der überhöhte Preis für RDRAM-Module und Board nicht das entscheidende Thema. Wer hingegen Geld sparen will oder ein Schnäppchen sucht, kann getrost um alle 850-Platinen einen großen Bogen machen.

Unter allen Testteilnehmern ist laut unseren Praxis-Erfahrungen das teuerste Board gleichzeitig beste: Das Asus P4T.

Das die Diskussion um den an Werk erhöhten Front-Side-Bus-Takt noch nicht zu Ende ist, zeigen die Takteinstellungen der von uns getesteten Boards. Wir hatten das Thema vor einigen Wochen schon ausgiebig beleuchtet: Speed kontra Spezifikation: FSB-Takt oder Testsieger durch werkseitiges Übertakten .


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