Teure Basis: 9 Platinen für Pentium 4

19:00 - Mittwoch, 19. September 2001 von Frank Völkel
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1 - Teure Basis: Boards mit Intel-850-Chipsatz

Boards mit Sockel 423 unterstützen CPUs bis 2,2 GHz. Wir haben neun Kandidaten mit Intel-850-Chipsatz für RDRAM-Speicher getestet.
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Wem danach ist, so richtig viel Geld für ein PC-System auszugeben, der sollte aktuell zu einer Platine mit Intel-850-Chipsatz greifen. Denn: Mehr Geld für ein Motherboard hinzulegen, ist derzeit nur schwer möglich. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass der Durchschnittspreis der neun getesteten Boards bei zirka 450 Mark liegt. Nicht gerade wenig, wenn man bedenkt, dass eine Platine für den weit verbreiteten und populären AMD Athlon lediglich 250 Mark kostet. Einen Athlon 1333 bieten Fachhändler für knapp 300 Mark feil - keine Frage, Platinen mit Intel 850 Chipsatz werden weniger von Studenten mit kleinem Geldbeutel sondern vielmehr von professionellen Anwendern mit besonderem Faible gekauft. Das ein AMD Athlon dennoch so seine Risiken bei unachtsamen Umgang mit sich bringt, dass hat schließlich unser Video Alarmstufe Rot: Wenn der CPU-Kühler ausfällt... gezeigt.

Und diese Schar der Käufer ist verständlicherweise sehr klein. Schließlich gesellen sich zum hohen Basispreis noch die Kosten für Rambus-Speicher und die eigentliche Pentium-4-CPU. Der hohe Preis von RDRAM-Speicher (128 MB kosten derzeit 140 DM) erklärt sich schon allein daran, dass Rambus nur vom Markenhersteller a la Samsung erhältlich ist. No-Name-Module wie bei DDR-SDRAM und SDRAM gibt es nicht. Allerdings hat Rambus auch seine Vorteile: Die nervtötende Justage bei der Suche nach den optimalen Einstellungen für die beste Performance entfällt. Und: Unser Test beweist es eindeutig - ein wesentlicher Grund, eine 850er Platine zu kaufen, liegt in der unantastbaren Stabilität begründet. Selten haben wir derart stabile Platinen getestet, wie diese neun Kandidaten.


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