Geschenkideen für Weihnachten: Kaufberatung von Tom's Hardware
Anregungen und Ideen für Technik, die unter den Weihnachtsbaum passt. Tom's Hardware hilft bei der Qual der Auswahl. Das preisliche Limit liegt bei 1350 Euro. mehr lesen
THG-Stresstest: Reaktionen der Hersteller
Quelle : Tom's Hardware – Kategorie : Weitere...
Tags: thg, stresstest, netzteile, hersteller
Stresstest Netzteile: Hiper und Chieftec monieren
Am Freitag beendet ein zweiter Kandidat erfolgreich den Stresstest: Das Silverstone ST50FF-Plus mit 500 Watt. Rekordverdächtig ist dabei der Wirkungsgrad von 87 Prozent. Durch den am Donnerstagabend herrschenden Sturm mit Windgeschwindigkeiten von über 100 km/h fielen in München die öffentlichen Verkehrsmittel aus. Einige Mitarbeiter erreichten die Firma verspätet, so dass wir den Test nach dem Wochenende fortsetzen. Die Hersteller Chieftec und Hiper setzten sich mit dem negativen Testurteil auseinander - Hiper stattete einen Besuch ab. Daher gibt es Neuigkeiten bei den beiden Kandidaten.
Chieftec kontaktiert Intel: THG-Urteil unverändert
Nach dem schlechten THG-Testergebnis, dass das Chieftec-Netzteil zu Systemabstürzen führen könnte, wandte sich der Hersteller an einen Intel-Netzteil-Ingenieur. Dieser kommentierte unsere Aussage:
Intel PSU engineer's comments : The MB will not crash or cause any damage. +5V(84mVss) & +12Vcpu (140mVss) will be OK for most of the system. Few MB are sensitive and might have the chance to let the system latch off. Even though it will not cause any damage to the MB. Based on it, Tom's Hardware issue the wrong information (the crash of MB) and influence the users buying behavior.
Die zu uns weitergeleitete Aussage des Intel-Mitarbeiters beinhaltet widersprüchliche Aussagen. Zudem sind wir der Meinung - Absturz hin oder her - dass es die ATX12V-Spezifikation gibt, damit die Hersteller sich daran halten. Andernfalls könnte sich jeder Hersteller die Spezifikationen entsprechend "zurechtbiegen"; sie wären somit sinnlos.
Hiper besucht THG: Netzteil geht auf Reisen
Ein Mitarbeiter der Firma Hiper besuchte THG am Freitag den 19. Januar im Münchner THG-Labor. Nach dem fatalen Testergebnis wird das Netzteil nach Großbritannien zur Diagnose eingesendet. Anschließend geht es zur Produktionsstätte nach Taiwan zurück, wo sich die Ingenieure mit dem Innenleben genauer befassen sollen, um den Fehler zu finden. Wir werden über die Ergebnisse berichten, sobald diese vorliegen. Hiper plant, uns innerhalb der nächsten Woche ein Statement zukommen zu lassen.
Reagieren Zurück zur News-Übersicht