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In Zeiten, in denen Hardcore-Netzwerker bereits im 10-Gigabit-Himmel schweben, macht sich die Bruttodatenrate von 14 MBit/s, die sich unter optimalen Bedingungen mit der HomePlug-Technologie über Stromkabel senden lassen, zwar recht mausig. Wenn jedoch die Audio-Signale nach MP3 (MPEG-2 Layer 3) auf 192, 56 oder gar nur 48 kBit/s herunter komprimiert sind, reichen 14 MBit/s voll und ganz selbst dann aus, wenn mehrere Audio-Streams über die Stromkabel verteilt werden.
Diesem Denkansatz folgt das Aachener Unternehmen devolo und bietet mit den MicroLink dLAN Audio-Adaptern einen bequemen und zuverlässigen Weg einer (bidirektionalen) Audio-Vernetzung. Denn die dLAN-Audio-Adapter wandeln Musik vom digitalen MP3-Format in Analog-Audio-Signale um - und umgekehrt. Und sie transportieren die digitalisierten Audio-Pakete im Ethernet-Format über das HomePlug-PowerLine-Netzwerk voneinander/zueinander. Damit es, wenn anderweitige Datentransporte durch das HomePlug-Netzwerk dabei nicht zu Aussetzern kommt (Ethernet ist ein Collision-Detection-, nicht ein Collision-Avoidance-Protokoll), nutzt devolo laut Entwicklungsleiter Michael Himmels die im HomePlug-Standard der Version 1.1 vorgesehene und von HomePlug-Chip-Hersteller Intellon realisierte Priorisierung auf PowerLine-Ebene: Audio-Transfers erhalten die höchste von vier Dringlichkeitsstufen.

