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"Lange gesucht"

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08:52 - 03/08/2006 von Karl Obermann

Um die Entscheidung für Topsolid'CAM zu verstehen, muss man unter anderem einen Blick auf die CNC-Werkzeugmaschinen von Wöhler werfen. Weil man eben sehr flexibel sein muss, hat man neben Standardmaschinen so genannte Fräsdrehzentren im Einsatz. Sie erlauben es, die verschiedensten Werkstücke (oft aus Kunststoff), von der Stange her komplett zu bearbeiten. Die hier im Einsatz befindlichen Index-Maschinen (G160 und G300) haben bis zu neun Achsen, die performant und kollisionsfrei programmiert sein wollen.

"Wir waren jahrelang auf der Suche nach einem CADM-System, welches uns das erlaubt", macht der Fertigungsleiter, Christof Kramps, deutlich. "Dabei war es uns von Anfang an klar, dass man so komplexe Bearbeitungen nur mit einem 3D-Modell programmieren kann".

Blick in den Arbeitsraum einer der Fräsdrehzentren von Index, die bei Wöhler im Einsatz sind

TopsolidCAM-Arbeitsplatz in der Arbeitsvorbereitung bei Wöhler

Der berühmte Zufall brachte Kramps auf einer Messe mit einem Mitarbeiter der Firma Moldtech, Salzkotten, zusammen. Moldtech ist seit längerem schon einer der deutschen Händler für Missler Software-Produkte. Moldtech konnte die Fertigungsspezialisten von Wöhler überzeugen, dass Topsolid'CAM das richtige Produkt ist. Das kommt nicht von ungefähr, denn Missler Software hat gerade in die Dreh/Fräs-Technologie sehr viel Entwicklung investiert und mit den einschlägigen Maschinenherstellern Partnerschaften geschlossen, so wie jüngst mit der Firma WFL.

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