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Die Kunststoffgehäuse der Fujitsu- und Toshiba-Laptops fühlen sich zwar stabil an, man sollte sie aber nicht unbedingt aus größerer Höhe auf einen harten Boden fallen lassen, dies dürfte zu einigen Schäden führen. Das schwerere Gehäuse des Lifebook B6110D fühlt sich subjektiv stabiler an als das des Portege R200.
Sitz und Verarbeitung der Gehäuse sind bei beiden Computern sehr gut und entsprechen Laptops dieser Preisklasse. Der Toshiba R200 besitzt keinen Riegel, der die beiden Gehäuseteile bei geschlossenem Computer zusammenhält. Das Scharnier bietet aber ausreichend Widerstand, um das Gehäuse geschlossen zu halten. Wir finden diese Methode tatsächlich besser als die Schiebemechanismen der Schlösser an fast allen Laptops und Notebooks und empfehlen allen Herstellern mobiler Computer, diese Methode in Erwägung zu ziehen.
Durch ihre geringere Größe kann sich bei keinem dieser Laptops der Gehäuseteil mit dem Display groß verwinden oder verbiegen.
Das Layout der Anschlüsse und Steckplätze wird bei beiden Computern etwas durch die geringe Größe und die Aufnahme eines PC-Karten-Steckplatzes beeinträchtigt. Beim Lifebook fehlt ein Line-in-Anschluss. Fujitsu empfiehlt die Verwendung des Mikrofoneingangs als Ersatz für den Line-in-Anschluss, was keine perfekte Lösung darstellt. Der Portege besitzt keine Mikrofon- oder Line-in-Buchse und die beiden USB-Ports liegen zu eng beieinander, dass wir nur mit Schwierigkeiten gleichzeitig einen USB DVD/CD-Player und einen Flash-Memory-Stick einstecken konnten. Durch den Einsatz eines USB-Verlängerungskabels lässt sich dieses Problem aber beheben.

Die USB-Stecker am Toshiba Portege R200 liegen so eng beieinander, dass es schwierig ist, ein USB DVD/CD-Laufwerk und einen Flash-Memory-Stick einzustecken.
Obwohl PC-Karten-Karten immer noch für eine Reihe von Anwendungen nützlich sind, gibt es mittlerweile Karten im Compact-Flash-Format die diese Funktionen abdecken. Die Möglichkeit, Peripheriegeräte mit unterschiedlichen Schnittstellen am Notebook betreiben zu können - früher eine wirkliche Stärke von PC-Karten - wird heute durch die USB 2.0-Anschlüsse abgedeckt. Wie hätten am Portege R200 an Stelle des PC-Karten-Steckplatzes lieber einen Compact-Flash-Steckplatz gesehen. Der dadurch gewonnene Platz hätte für einen etwas größeren Abstand zwischen den USB-Anschlüssen und Mikrofon- und Line-in-Anschluss verwendet werden können.
Das Lifebook besitzt bereits einen Steckplatz für Karten im CF-Format. Wir würden es vorziehen, wenn Fujitsu den ebenfalls vorhandenen PC-Karten-Slot weglässt und dem B6110D einen Line-in-Anschluss sowie einen SD-Steckplatz hinzufügen würde. Der Toshiba verfügt übrigens bereits über einen SD-Steckplatz.
