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Mit den Vollformat-Tastaturen an beiden Laptops macht es Freude zu tippen. Die Tasten fühlen sich gut an, der Tastenhub ist wie erwartet, die mechanisch erzeugte Geräusche sind beruhigend, nicht ablenkend. Die Tastatur am Toshiba biegt sich beim Tippen nach unten. Solange Sie nicht auf die Tastatur schauen, lenkt es nicht ab - ein Vorteil für Blindschreiber. Toshiba kennt das Problem, sagt, dass es die Funktion des Computers nicht beeinträchtigt und hat uns zugesichert, dass dieses Durchbiegen bei der Konstruktion zukünftiger Generationen dieses Modells berücksichtigt werden wird.
Beide Laptops besitzen Fingerabdrucksensoren. Mit Hilfe dieser Sensoren können Sie Ihren Fingerabdruck an Stelle eins alphanumerischen Passwortes beispielsweise zum Anmelden am Betriebssystem verwenden. Da die Fingerabdrücke einer Person einmalig sind, bietet ein Sensor theoretisch eine größere Sicherheit als ein Passwort, das leicht in falsche Hände gelangen kann. In der Praxis hat sich aber gezeigt, dass man den einen oder anderen Sensor auch überlisten kann. Der Sensor am Toshiba R200 hat einwandfrei funktioniert. Der optionale Sicherheitschip war beim Fujitsu nicht installiert, so dass dessen Sensor ohne Funktion war. Privatanwender brauchen wahrscheinlich die von den Fingerabdrucksensoren angebotene Sicherheit gar nicht, sehr mobile Businessbenutzer werden diesen zusätzlichen Schutzwall an Betriebssystem und Daten des Computers zu schätzen wissen. Zum vollständigen Schutz der auf einer Platte gespeicherten Daten sollten diese verschlüsselt und das Laufwerk mit einem Passwort auf BIOS-Chipebene versehen werden.

Fingerabdrucksensor am Fujitsu Lifebook B6110D

Fingerabdrucksensor am Toshiba Portege R200
Maus-Touchpads sowie die linke und rechte Maustaste arbeiten an beiden Computern gut. Wie Sie im Bild sehen können, sitzt der Fingerabdrucksensor beim Fujitsu zwischen den beiden Maustasten. Wir sind mehrmals versehentlich auf den Fingerabdrucksensor und nicht wie beabsichtigt auf die Maustaste geraten. Hierdurch wurde zwar nicht der Sensor aktiviert, da der Laptop nicht mit dem erforderlichen Sicherheitschip ausgestattet war, aber bis wir herausfanden, dass wir den Sensor drückten, haben wir uns aber immer darüber gewundert, dass die Maustaste nicht funktionierte. Beim Lifebook kann der Fingerabdrucksensor wie das Scrollrad einer Maus funktionieren.
Der Fujitsu B6110D wird mit einer stiftbasierten Maus geliefert. Sie können den Cursor mit dem Stift auf dem Schirm bewegen, Maustasten drücken und in mausgesteuerten Anwendungen sogar zeichnen. Obwohl Fujitsu Tablet PCs herstellt, ist der B6110D keiner und der Stift besitzt nicht alle Funktionen eines Tablet PC-Stifts. Bei einem Tablet PC kann nur der Stift mausgesteuerte Aktionen auf dem Display anstoßen. Ein Bleistift, Ihre Hand, ein Fingernagel oder selbst der Stift eines B6100D würden bei einem Tablet PC nicht irrtümlich für eine Maus gehalten. Beim B6110D kann jedoch alles als Stift wirken. Dies kann beim Zeichnen von Programmen lästig sein, wenn Sie beim Zeichnen Angst haben, Ihre Hand auf den Bildschirm zu legen, da Sie dadurch den Cursor vom Stift wegziehen oder sogar eine eigene Markierung hinterlassen können.
Ebenfalls im Gegensatz zu einem Tablet PC, bei dem Sie auf dem Display wie auf einem Stück Papier schreiben können, ohne dass Ihnen eine Tastatur in den Weg kommt, müssen Sie über die Tastatur des Fujitsu greifen, um den Stift auf dem Bildschirm zu benutzen. Menschen mit gelenkigeren und ruhigeren Händen, als wir sie haben, mögen den Stift für das Surfen im Internet zwar als hilfreich erachten, für uns war es aber schwierig. Wir haben schließlich die Stiftfunktion abgeschaltet, als bei der Durchführung einiger Leuchtdichtemessungen das Gehäuse des Sensors unseres Leuchtdichtemessers als Stift in Microsoft Paint auftrat und seine eigenen Markierungen über dem gesamten reinweißen Paint-Fenster hinterließ und damit die Leuchtdichte des Fensters veränderte.
Die 12,1-Zoll-Displays mit 1024 x 768 Punkten sind bei beiden Laptops von sehr guter Qualität. Text und Bilder sind klar und einfach zu sehen. Die Bildschirme bieten ausreichend Kontrast für Blickrichtungen bis zu 45 Grad horizontal und vertikal. Kein Bildschirm ist für den Betrieb im Freien ausgelegt, außer im tiefen Schatten. Weitere Informationen zur Qualität der Displays bei diesen beiden Computern finden Sie im Testabschnitt.
Sowohl Lifebook als auch Portege haben einen guten Klang, insbesondere unter Berücksichtigung ihrer geringen Größe. Mit den eingebauten Lautsprechern ist die Lautstärke mehr als angemessen und die Klangqualität nicht schlecht. Wie zu erwarten, erzeugen beide Laptops den besten Klang, wenn sie mit einem Satz anständiger externer Lautsprecher oder Kopfhörer benutzt werden.
Fujitsu bietet für den Lifebook B6110D eine eingeschränkte internationale 1-Jahr-Garantie auf Teile und Arbeitsleistung. Mit Ausnahme von Akku und Netzteil, die einer 1-jährigen eingeschränkten Garantie unterliegen, bietet Toshiba für den Portege R200 eine eingeschränkte 3-Jahres-Garantie auf Teile und Arbeitsleistung.
