Toshiba Satellite 2800-500: 3D-Power jetzt in Notebooks
1 - NVIDIA - Der erfolgverwöhnte Eroberer

Schon vor geraumer Zeit hat sich NVIDIA als die treibende Kraft auf dem Grafikmarkt etabliert. Als ersten Erfolg konnte man den Riva-128-Chip für sich verbuchen. Doch besonders die hohe Kontinuität zeichnet den Hersteller aus: Im Abstand von etwa 6 Monaten verließen neue und immer bessere Grafikchips die Schmiede. Im Desktop-Markt gehört NVIDIA bereits zu den führenden Herstellern neben ATi Technologies. Dabei hat man Mainstream-, High-End- und OpenGL-Workstation-Chips im Angebot. Auch für die Microsoft-Spielekonsole X-Box entwickelte NVIDIA zwei Chipsätze. Nun will die Firma den mobilen Sektor mit dem GeForce2-Go-Grafikchip erobern, um de facto den letzten Bereich einzunehmen, den eine Grafikchipfirma überhaupt angreifen kann.
Das Besondere am GeForce2 Go ist, dass er ein Derivat des erfolgreichen GeForce2-Chips ist. Dieser hatte bereits für Furore im Mainstream-Segment gesorgt. Im Wesentlichen wurden beim GeForce2 Go die 3D-Fähigkeiten erhalten. Darüber hinaus stattete ihn NVIDIA mit Stromspartechniken aus, um ihn einsatztauglich für Notebooks zu machen. Neben den technischen Voraussetzungen landete NVIDIA auch bei den Kunden einen Coup nach den anderen. Auf der Comdex gaben viele großen Notebook-Hersteller bekannt, ihre Geräte mit dem GeForce2 Go auszustatten.
Im Notebook-Segment hat es eine Grafikchipfirma schwerer, sich einen guten Ruf zu erarbeiten: Der Kunde legt oft auf die Marke des Notebooks wert, als seine Kaufentscheidung auf dem Grafikchip basieren zu lassen. Immerhin ist dieses Marktsegment sehr wichtig. Die Zuwachsraten bewegen sich momentan im zweistelligen Bereich. Das gleiche Potenzial trifft demnach für Grafikchips zu. Mit Toshiba hat NVIDIA einen starken Notebook-Partner gefunden. Wir testen in diesem Artikel das Toshiba Satellite 2800-500. Erfahrene Leser von Tom's Hardware erahnen vielleicht schon, was in diesem Grafikchip stecken könnte: Neben der Erledigung von Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Emails und Internet könnte man das Satellite auch fürs Spielen in der Freizeit nutzen. Ob dies zutrifft, zeigt dieser Test.
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