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Totgeburt AMD 760: Drei Boards für DDR-SDRAM

18:00 - Montag, 26. Februar 2001 von Frank Völkel

1 - Starthilfe für DDR-Technik: Der AMD 760-Chipsatz

Drei Platinen mit dem neuen AMD-Chipsatz treten zum Vergleich an: Das Asus A7M266, das Biostar M7MIA und das Gigabyte GA-7DX. Fatal: AMD kündigt den Chipsatz ab, noch bevor er richtig auf dem Markt ist.
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Die schnelllebige PC-Welt zeigt ein immer wiederkehrendes Szenario: Was heute noch als der letzte Schrei gelten darf, ist morgen schon wieder Schnee von gestern. Dieses Schicksal widerfährt dem neuen AMD-Chipsatz, dem ersten Baustein für die Sockel-462-Plattform, der nun endlich den vielmals gelobten DDR-SDRAM-Speicher unterstützt.

Dabei sieht sich AMD keinesfalls als Entwickler von Chipsätzen, sondern vielmehr als Wegbereiter in eine neue Speichertechnologie. Das Kerngeschäft bleibt damit klar definiert: Der Hersteller fertigt ausschließlich Prozessoren vom Schlage eines Athlon und Duron.

Das Chipsatzgeschäft überlässt man größtenteils den drei taiwanesischen Herstellern: ALi, SiS und VIA. Auch wenn die in der Vergangenheit produzierten Chipsätze der Taiwanesen nicht ganz an die Referenz von AMD heranreichten, schaffte speziell der Hersteller VIA im letzten Jahr den großen Durchbruch.

Der AMD-760-Chipsatz ist ausschließlich für die Sockel-462-Plattform gedacht. Passende CPUs sind der AMD Athlon und der AMD Duron.


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