Anzeige
Anzeige
Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Weitere...
»Die 5-Prozent-Hürde knacken« – Die Piratenpartei im Interview

»Die 5-Prozent-Hürde knacken« – Die Piratenpartei im Interview
Thomas Melchinger, Direktkandidat der Piratenpartei, über Ziele bei der Bundestagswahl, die Berichterstattung in den Medien und den Möglichkeiten seiner Partei nach einem Scheitern bei den Bundestagswahlen. Mehr

  • Pcvisit: Fernhilfe für XP und Vista
    Wer die PC-Probleme anderer Menschen lösen will, muss nicht unbedingt zu ihnen hinfahren. Fernhilfe übers Internet ist da deutlich effizienter. Der Helfer holt sich die Windows-Oberfläche des Hilfesuchenden auf seinen Rechner und zeigt, wie es geht. Mehr
Alle Weitere... Tests
Anzeige

Newsletters


  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner

TU Dresden entwickelt Software zum anonymen Surfen

Nächste News
11:50 - 25. Juli 2006 von Michael Thieroff

Informatiker der Technischen Universität Dresden haben eine Software entwickelt, mit der anonymes Surfen im Internet wieder möglich werden soll.

Um die eigenen Spuren im Internet zu verwischen, vertrauen viele Benutzer auf das Zwischenschalten eines Proxyservers zwischen dem eigenen Rechner und dem Webseitenserver. Die Anwenderdaten werden auf dem Proxyserver zwar anonymisiert, bevor sie weitergeleitet werden. Die zentrale Speicherung und Zuordnung der Informationen zu einem Anwender macht die Identifikation mit Unterstützung des Proxyanbieters aber zu einem Kinderspiel.

Die Dresdner Informatiker wollen nun Abhilfe schaffen, indem sie mehrere Proxyserver hintereinander schalten und etwaige Spuren mit Verschlüsselungsmethoden verwischen.

Um die angestrebte Anonymität zu gewährleisten, schlagen die Dresdner Informatiker die Aufteilung der Benutzerdaten auf mehrere von einander unabhängige Proxyserver, sogenannte Mixe vor. Durch die Datenverteilung und die Zuordnung derselben Adresse an mehrere Internetnutzer, könne das Surfverhalten des Einzelnen nicht mehr eindeutig zugeordnet und entschlüsselt werden, so Projektleiter Andreas Pfitzmann, Professor für Datenschutz und Datensicherheit an der Technischen Universität Dresden.

Die Softwarelösung, die sich derzeit noch in der Testphase befindet, besteht aus zwei unterschiedlichen Komponenten für die Anwender einerseits sowie potenzielle Betreiber eines Mixes andererseits.

Bei letzterer wurde bei der Entwicklung vor allem auf die entsprechende Abstimmungs- und Rechenleistungseffizienz Wert gelegt. So werde die Lösung unter anderem im Iran als Antizensurmaßnahme und für den freien Zugang zu Informationen im Internet eingesetzt.

Quelle: Tom's Hardware

Kommentare zum Beitrag
Kommentar absenden
Kommentare auf dieser Seite geschlossen.