Anzeige
Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Festplatten & SSDs
Alle Festplatten & SSDs Tests

Newsletters


  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner

Unter Strom: Firewire 800 im Test

19:00 - 16/04/2004 von Patrick Schmid

Firewire ist heute ausgesprochen beliebt - nicht nur wenn es um den Anschluß eines DV-Camcorders geht. Der Bedarf für externe Laufwerke nimmt stetig zu, und so greifen Anwender, die im Besitz einer passenden Schnittstelle sind, vor allem aus einem Grund zu Firewire statt zu USB 2.0: Obwohl die Theorie dagegen spricht ist Firewire nämlich schneller.

Trotz maximaler 400 MBit/s für Firewire (S400) und bis zu 480 MBit/s für USB 2.0 hat USB das Nachsehen. In der Praxis sind die Unterschiede zwischen beiden Schnittstellen jedoch nur dann interessant, wenn eine intensive Nutzung stattfindet:

USB erlaubt erst einmal nur den Anschluß eines Gerätes pro Port; deswegen bieten moderne Rechner inzwischen deren sechs bis acht. Über einen USB-Hub (Sternverteiler) lassen sich jedoch noch mehr Geräte an einem Port betreiben. Je nach Verteilerlogik (einfacher oder mehrfacher Transaction Translator) kann die Performance jedoch erheblich schwanken, vor allem wenn Geräte nach USB-1.1-Standard zum Einsatz kommen.

Anders bei Firewire: Hier werden alle Geräte hintereinander in eine logische Kette gehängt (peer to peer), wobei das Protokoll auch Verzweigungen erlaubt. Durch diese Vorgehensweise lassen sich längere Strecken überbrücken, doch das Entfernen eines zwischengeschalteten Gerätes erfordert die Verbindungsunterbrechung für alle dahinter hängenden Geräte. Einen Aspekt kann jedoch auch Firewire nicht ändern: Die vorhandene Bandbreite muss stets von allen Geräten geteilt werden.

Bei den vorhandenen 400 MBit/s sollte es jedoch nicht bleiben, und so wurde bereits im Mai 2002 der IEEE-Standard 1394b abgesegnet. Dieser sieht Transferraten von 800 und 1.600 MBit/s vor (S800 und S1600). Wir testen die erste Ausbaustufe.

Anzeige
Kommentare zum Beitrag
Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
Google Anzeigen