Report Telekom: Umstieg auf IPTV – Drama in vier Akten
Umstiegsdrama bei der Telekom: Ärger mit Verfügbarkeit, Preisen und Terminen. Auch die Hardware ging verloren. Ein Ende ist noch nicht in Sicht – ebenso wenig wie der Anschluss. mehr lesen
Verbraucherschützer fordern Verzicht auf Standby-Technik
Quelle : Tom's Hardware – Kategorie : Weitere...
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PC, Bildschirme, Server, Drucker und Handys, die Strom verschwenden, sollen vom Markt verschwinden. Das hat Edda Müller, Vorsitzende des Bundesverband der deutschen Verbraucherzentralen VZBV,in der „Berliner Zeitung" gefordert.
Damit Konsumenten schon beim Kauf erfahren können, ob das Gerät stromsparend läuft, fordern die Verbraucherzentralen nun ein Öko-Label für Computer. "Der Kunde muss auf einen Blick erkennen können, welches Produkt wenig Energie verschwendet", fordert Müller.
Ähnlich wie bei Kühlschränken solle es einen gestaffelten Code geben, der erkennbar macht, ob das Gerät in eine stromsparende Kategorie gehört. „Für Hersteller, die solche Geräte anbieten, kann dies zum Vorteil werden", meint Müller: "Die Marketingstrategen der Unternehmen müssen endlich auch die Umwelteigenschaften als Wettbewerbsvorteil erkennen."
Das Umweltbundesamt veröffentlichte dazu vor kurzem eine Studie, aus der hervorgeht, dass allein Stand-by-Schaltungen, wie sie bei Computern, Fernsehern oder anderen Elektrogeräten üblich sind, den deutschen Privathaushalten 2,2 Mrd. Euro pro Jahr kosten.
Das bedeutet laut einer Berechnung der Stiftung Warentest pro Jahr eine durchschnittliche Belastung von 200 Euro pro Haushalt. Nur 30 Prozent des Stromverbrauchs eines Computers entsteht laut der Studie durch ihre Nutzung - und 70 Prozent allein dadurch, dass sie nicht ausgeschaltet werden oder Netzteile ungenutzt am Strom hängen. "Stand-by ist das beste Beispiel, wie man mit kleinen Schritten Großes bewegen kann. Ein Verzicht auf Stand-by würde zwei Atomkraftwerke in Deutschland überflüssig machen", betonte Müller.
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