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Vergleich der GeForce2-Serie: Welcher Chip ist sein Geld wert?

18:00 - Mittwoch, 14. März 2001 von Patrick Schmid
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10 - Fazit

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Dieser Artikel hat eindeutig klar gemacht, dass Taktfrequenz des Prozessors nicht der Schlüssel zu hoher Gesamtleistung ist. Viele Discounter verkaufen noch immer High-End Systeme mit Prozessoren über 1 GHz und antiquierten Grafikkarten wie dem TNT2 Ultra oder Vanta - definitiv der falsche Weg, um Kosten zu sparen; auch wenn der Preis am Ende attraktiv scheint.

Wenn Sie zu der Gruppe von Anwendern gehören, die auf höchste 3D-Performance bestehen, so sollten Sie heute der Grafikkarte das größte Augenmerk widmen. Der zweitwichtigste Aspekt ist unserer Ansicht nach der Front Side Bus. Weniger als 133 MHz sind heute sowohl beim Pentium III als auch beim Athlon nicht mehr zeitgemäß, da geringere Busgeschwindigkeiten heutige Prozessoren gehörig ausbremsen können.

Die andere Gruppe von Anwendern verwendet den Rechner hauptsächlich für Büroarbeiten und zum Internet-Surfen. Klar, dass man für diese Art Anwendungen keinen Gigahertz-Prozessor und keine Grafikkarte mit 64 MB benötigt.

Die Preissenkungen bei Prozessoren sind heute um einiges größer als bei Grafikchips, so dass die Investition in eine schnelle Grafikkarte länger von Wert sein sollte als der Kauf einer schnellen CPU.

Der Trend geht schließlich in eine klare Richtung: Prozessoren mit 1 GHz Taktfrequenz oder mehr stellen heute für die Mehrzahl aller Anwender genügend Performance zur Verfügung. Das dürfte sich in den kommenden 12 Monaten auch nicht signifikant ändern. Allmählich besteht demnach Hoffnung, dass Systeme nicht schon nach wenigen Monaten zum alten Eisen gehören.

Unser Ausblick für Power-User ist eindeutig. Mit einer gehörigen Menge an Arbeitsspeicher (heute 256 MB) ist die Leistung unter Windows ohnehin mehr als ausreichend, womit vor allem die 3D-Performance in den Mittelpunkt rückt. Sollte der Rechner für gewisse Anwendungen nicht schnell genug sein, so könnte in Zukunft der Austausch der Grafikkarte bereits genügen, anstatt das komplette System zu erneuern. Der GeForce3 zeigt sehr deutlich, dass Fortschritte in Sachen Performance bei 3D-Grafikkarten deutlich größer ausfallen als bei heutigen Mikroprozessoren.


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