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ViiV-PCs auf dem Prüfstand: Alleskönner?
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- 1 Logo fürs Wohnzimmer
- 2 ViiV im Überblick: Die wichtigsten Fakten
- 3 ViiV in der Praxis
- 4 Intels Digital Home Capabilities Assessment Testtool
- 5 Die Testkandidaten im Detail
- 6 Die Hardware
- 7 Digital Home Capabilities Assessment Tool
- 8 Systea Mercury MCE / ViiV
- 9 Die Hardware
- 10 Digital Home Capabilities Assessment Tool
- 11 Shuttle XPC SD36G5M
- 12 Die Hardware
- 13 Digital Home Capabilities Assessment Tool
- 14 ViiV PC im Eigenbau
- 15 Die Hardware
- 16 Digital Home Capabilities Assessment Tool
- 17 Vergleichswerte des DHCA im Überblick
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18 - Fazit: Keine Empfehlung, Intel muss nachbessern
So ganz überzeugen konnte uns das ViiV-Konzept noch nicht. Denn zu viele Fragen bezüglich der Hard- und Softwarekompatibilität bleiben offen. Der Ansatz, einen Standard für einen Wohnzimmer-PC zu schaffen, ist sicher eine gute Idee. Doch sollte Intel zumindest bei den Kernaussagen und Mindestanforderungen von ViiV zügig nachbessern. Vor allem gibt es keine Aussage zur Lautstärke und Energieaufnahme, gerade diese beiden Kriterien sind in der heutigen Zeit beim Kauf ausschlaggebend. Das sollte man auch in Amerika begriffen haben.
Von drei Testkandidaten können wir keines zum Kauf empfehlen. Der PC von Dell ist ein ganz normaler Arbeitsrechner, den kaum ein Anwender im Wohnzimmer platzieren würde. Wie wäre es mit einem schickeren Auftritt? Hinzu kommt der laute Betrieb, der bei leisen Filmpassagen störend ist. Der zweite Kandidat von Systea kommt zwar in einem schicken Gehäuse, kann dafür leistungsmäßig nicht mit dem Dell-System mithalten. Hier wäre eine Überarbeitung sinnvoll, die wiederum kräftig ins Geld geht. Denn selbst in der Testversion kostet der Systea 1500 Euro. Der Mini-PC von Shuttle, in abgewandelter Form schon seit Jahren auf dem Markt, ist nur bedingt erweiterbar. Beim Einsatz von leistungsstarken Komponenten gibt es sofort Probleme mit der Wärmeableitung. Unter dem Strich ist auch unser THG-System in Eigenregie keine optimale Lösung, da wir besonders auf Geräuscharmut Wert legten und leichte Abstriche bei der Hardware machen mussten. Dennoch ergibt das in der Wertung eine bessere Platzierung als Shuttle und Systea. Auf Rang eins landet Dell - dennoch alles andere als empfehlenswert.
Die schwammige Auslegung von ViiV führt dazu, dass letzten Endes nahezu jeder Fachhändler das ViiV-Logo bekommen kann, wenn er sich an die Richtlinien von Intel hält. Dennoch sagt diese Spezifikation noch nichts über die Tauglichkeit als Wohnzimmer- oder Multimedia-PC aus. Dazu fehlen wichtige Eckdaten wie die Eigenschaften der Grafikkarte, des Arbeits- und Festplattenspeichers oder das Vorhandensein eines TV-Tuners.
Das haben schon viele Hersteller gemerkt, denn die ViiV-Verifizierung läuft sehr zäh an. Selbst große PC-Hersteller wie Acer, HP oder Alienware konnten uns kein Testgerät bereitstellen. Lediglich Dell und Systea konnten uns einen ViiV-Rechner zur Verfügung stellen. Auch bei bekannten Motherboard-Herstellern hatten wir kein Glück. Nur Gigabyte konnte uns ein Board schicken, das den Anforderungen von Intel entspricht. Und zu guter Letzt noch der Mini-PC-Hersteller Shuttle, der natürlich einen entsprechenden XPC im Peto hat.
Unter dem Strich bietet sämtliche Hardware nichts Besonderes. Da stellt sich die Frage, was der Konkurrent AMD mit seiner Live! getauften Spezifikation anfängt. Sie war für das dritte Quartal 2006 vorgesehen - Produkte sind noch nicht in Sicht, obwohl das Quartal bereits begonnen hat. Live! soll in Richtung ViiV zielen. Mal sehen, ob AMD aus den Fehlern von Intel gelernt hat.

So soll das AMD Live! Logo aussehen

Asus hat die neueste Technik adaptiert

Eines der ersten Motherboards welches mit AMD Live! wirbt
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