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3 - Server-Software
Die auf dem PC zu installierende Server-Software bereitet die digital auf der Festplatte gespeicherten Videos, Fotos und die Musiksammlung für die Übertragung im Form von Ethernet-Paketen vor, generiert die Inhaltsverzeichnisse, die je nach Bauform direkt auf dem geräteeigenen Display oder auf dem Fernsehschirm (oder beiden) angezeigt werden und reagiert auf die via Fernbedienung erfolgte Auswahl. Insbesondere dann, wenn auf dem Server-Rechner bereits eine nennenswerte Anzahl an MP3-Dateien gespeichert ist, sollte die Server-Software die vom Anwender angelegte Verzeichnisstruktur 1:1 anzeigen können und nicht nur, wie es bei einigen Testkandidaten der Fall ist, die nach ID3-Tags geordneten Bibliotheken: So lange keine einheitliche Norm existiert, welche Titel welchem Genre zugeordnet sind, sollte der Anwender die Freiheit behalten, wenigstens die von ihm angelegte Verzeichnisstruktur weiter verwenden zu können. Die Server-Software der von uns getesteten Netzwerk-Player ist dabei keineswegs einheitlich:
Da steht proprietäre Software neben Musicmatch, iTunes, dem D-Link Media Server und dem SlimServer, ansatzweise ist bereits der Trend zu Universal Plug and Play (UPnP) zu erkennen, einem Industriestandard, der sich unter der Ägide von Intel, Microsoft und anderen langsam aber sicher zur herstellerübergreifend einsetzbaren Middleware zwischen Computern, Netzwerkkomponenten und Endgeräten entwickelt.

Die UPnP-Fernbedienung RC9800i von Philips steuert via Infrarot Geräte der Unterhaltungselektronik und via WLAN den Rest des Computer- und Elektronik-Zoos.
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