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Vergleichstest: Neun Flachbildschirme mit 19 Zoll

18:00 - Wednesday, 18. January 2006 von Kai Hamann
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12 - Digital- und Analogeingang

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DVI-Schnittstelle: Der Monitor von HP hat einen analogen (links) und einen digitalen Monitoranschluss (rechts)

Alle getesteten Monitore sind mit einem analogen VGA-Eingang und mit einer digitalen DVI-Schnittstelle ausgestattet. Es gibt zwei verschiedene DVI-Schnittstellen: DVI-D und DVI-I. Über eine DVI-D-Schnittstelle kann der Monitor lediglich digital kodierte Bildsignale verarbeiten. Eine DVI-I Schnittstelle überträgt digitale und analoge Daten. Von den neun getesteten Geräten verfügt lediglich der L1955 von HP über einen DVI-I-Eingang.

Alle aktuellen Grafikkarten sind mit einer digitalen DVI-Schnittstelle - meist ist es DVI-D - ausgestattet. Es ist dringend zu empfehlen, den Monitor darüber anzusteuern. Denn digital kodierte Signale gewährleisten die beste Bildqualität. Wenn Sie die digitale Schnittstelle nutzen, sind deshalb im Konfigurationsmenü des Monitors Befehle wie "Auto-Adjust" gesperrt. Denn digitale Signale sind immer optimal, brauchen also nicht justiert zu werden.

Die Ausgabe über die Analogschnittstelle bedeutet hingegen stets einen Qualitätsverlust: Zunächst wird die digitale Bildinformation von der Grafikkarte analogisiert, dann über das Analogkabel übertragen, und schließlich digitalisiert der TFT-Monitor die analogen Signale wieder, um sie darzustellen. Es gibt also drei Fehlerquellen: Digital-Analog-Wandlung, analoge Übertragung und Analog-Digital-Wandlung des Bildsignals.

Trotzdem ist es vorteilhaft, wenn der Monitor zusätzlich mit einem Analog-eingang ausgestattet ist - zum Beispiel, wenn das DVI-Kabel aus der Signalbuchse am PC oder Monitor rutscht. Im Test ließ sich das Monitorbild nicht in jedem Fall wieder herstellen, nachdem das Kabel nachträglich angeschlossen wurde. Monitor und Grafikkarte konnten sich nicht mehr synchronisieren. Um das Bild wieder sichtbar zu machen, musste der PC neu gestartet werden. Demgegenüber synchronisiert sich ein LC-Display problemlos, wenn es nachträglich an die VGA-Schnittstelle angeschlossen wird. Monitore, die über einen Digital- und einen Analogeingang verfügen, bieten zudem die Möglichkeit, zwei Computer gleichzeitig anzuschließen und das Monitorbild im laufenden Betrieb umzuschalten. Lediglich in der Druckvorstufe stellt die Genauigkeit der DVI-Schnittstelle eher einen Nachteil dar. Denn kein Druckverfahren arbeitet so präzise wie die digitale Bilddarstellung eines TFT-Displays.


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