Vergleichstest: Neun Flachbildschirme mit 19 Zoll

18:00 - Mittwoch, 18. Januar 2006 von Kai Hamann
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13 - Kurze Reaktionszeiten

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Alle getesteten TFTs gewährleisten einen ruckel- und schlierenfreien Bildaufbau bei raschen Bewegungen, der vor allem bei der Darstellung von Spielen und Filmen zum Tragen kommt. Das schnellste Modell im Test war der Viewsonic VX924. Er arbeitet mit einer Reaktionszeit von nominell nur 3 ms bei Graustufenwechseln.

Beim Grey-to-Grey-Verfahren wird die durchschnittliche Schaltzeit mehrerer Messungen beim Wechsel von einem Grauton zu einem anderen Grauton ermittelt. Verantwortlich für den schnellen Bildaufbau ist die Overdrive-Technik, bei der die Flüssigkeitskristalle im Panel durch ein Übersteuern des Signals einen kurzen, starken Impuls erhalten. Dadurch sind die Kristalle zu Beginn der Drehung in die neue Position sehr schnell, was den Farbwechsel stark beschleunigt (siehe auch "Technik für schnelle Panels"). Bei den meisten Monitoren mit Overdrive-Technik muss diese Option vom Anwender über das Menü des Monitors aktiviert werden.

Mit Ausnahme des Modells L1955 von HP und des Benq FP91E haben die getesteten TFT-Monitore ansonsten eine Reaktionszeit von nominell 8 ms. Das Testgerät von HP ist zwar mit 16 ms relativ langsam. Im Test fielen trotzdem optisch keine Unterschiede zu den schnelleren Displays auf. Das Gleiche gilt für den Benq FP91E mit 25 ms Reaktionszeit: Er weist beim Grey-to-Grey-Farbwechsel mit nominell 8 ms eine schnelle Schaltzeit auf.


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