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Vergleichstest: Neun Flachbildschirme mit 19 Zoll

18:00 - Mittwoch, 18. Januar 2006 von Kai Hamann
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24 - Tipps zum TFT-Kauf

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Lassen Sie sich den Flachbildschirm vor dem Kauf unbedingt vorführen und prüfen Sie ihn vor Ort. Die folgende Checkliste hilft Ihnen, den für Sie richtigen Monitor zu finden und typische Fallen zu umgehen.

Flimmert das Bild? Ist das On-Screen-Display einfach zu bedienen? Lassen sich Helligkeit, Kontrast und Farben komfortabel einstellen? Ist das Display gleichmäßig ausgeleuchtet oder zeigen sich Schatten? Wirkt der Monitor farbstichig? Ist der Kontrast von vorne und von der Seite ausreichend? Wie verändert sich die Farbe aus seitlichen Positionen? Hat das Panel fehlerhafte Bildpunkte, so genannte Pixelfehler? Beträgt die Leuchtdichte mindestens 100 Candela pro Quadratmeter (cd/m²)? Ist der Kontrast ausreichend hoch? Er sollte mindestens 140:1 betragen. Bietet das Display eine Pivot-Funktion zum Drehen der Anzeige? Wie lange gewährt der Hersteller Garantie? Ist die Hintergrundbeleuchtung - das Back Light - in die Garantie eingeschlossen? Wird eine Vor-Ort-Garantie geboten? Welche Gütesiegel und Zertifikate hat das Gerät erhalten?

Technik für schnelle Panels

Die Reaktionszeit bei schnellen TFT-Displays liegt derzeit im Schnitt bei 8 Millisekunden. Um sie noch weiter zu verkürzen, manipulieren viele Hersteller die Impulsansteuerung der Kristalle und senken so die Reaktionszeit auf bis zu 3 Millisekunden.

Panels mit einer Reaktionszeit von 25 ms erlauben die Darstellung von 40 Bildern pro Sekunde. Bei einer Reaktionszeit von 16 ms werden 60 Bilder pro Sekunde angezeigt. Aber auch das ist für viele Anforderungen nicht genug.

Die Pixel erreichen zwar die benötigten Helligkeitswerte, verbleiben aber nicht lange genug in diesem Zustand. Dadurch kann selbst ein Panel mit einer Reaktionszeit von 16 ms deutliche Darstellungsprobleme mit schnellen Sequenzen haben, die sich in Schlieren und Farbverfälschungen äußern.

Das Ziel der Hersteller ist eine Reaktionszeit von 8 ms oder weniger, um ein Pixel so schnell wie möglich in den gewünschten Zustand zu bringen und es möglichst lange darin zu halten. Bei der Verkürzung der Reaktionszeit werden zwei Ansätze verfolgt.

Bei der dynamischen Struktur-Technologie werden hoch viskose LC-Lösungen mit schnell drehenden Kristallen verwendet, und die LC-Schichtdicke wird verringert. Auf diese Weise lassen sich 8 ms Reaktionszeit für eine Anzeige von 125 Bilder pro Sekunde erzielen, und auch bei der Darstellung von Graustufen wird schnell ein Sollwert erreicht.

Bei der Impulsansteuerungs- oder Overdrive-Technik erhalten die Flüssigkristalle durch ein gezieltes Übersteuern des Signals einen kurzen, starken Impuls. Zu Beginn der Drehung in die neue Position sind die Kristalle folglich sehr schnell. Auf diese Weise kann eine Graustufendarstellung bis zum fünffachen Tempo beschleunigt werden.

Die am weitesten entwickelten Overdrive-Verfahren - zum Beispiel Clearmotiv 4 ms vom Monitorhersteller Viewsonic - setzen je nach erforderlicher Flüssigkristalldrehung - und damit Helligkeitsänderung - unterschiedliche Impulsdauern und Impulsspannungen ein. Dadurch lassen sich Graustufenwechsel auf rund 3 ms beschleunigen, und auch Schwarz-Weiß-Wechsel erfolgen deutlich schneller.


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