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3 - Auf die Plätze, fertig, RAID!
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RAID (Redundant Array of Inexpensive Drives, sinngemäß übersetzt ein technisch sicher arbeitender Verbund günstiger Festplattenlaufwerke)) gibt es in verschiedenen Varianten und wird weitläufig entweder zur Leistungssteigerung oder zur Erhöhungder Datensicherheit genutzt - oftmals auch für beides.
Leistung lässt sich verbessern indem man beim Lesen oder Schreiben Daten gleichmäßig auf mehrere Laufwerke im Reißverschlussverfahren verteilt (RAID 0).Im Idealfall vervielfachen sich die Übertragungsraten mit der Anzahl der verwendeten Festplatten. Das spiegelt jedoch nicht die ursprüngliche Bedeutung von RAID wieder, nämlich die Datensicherheit durch Mehrdachspeicherung von Information (redundant) zu verbessern. Tatsächlich erhöht RAID 0 das Risiko eines Datenverlustes sogar noch, da schon eine einzige fehlerhafte Festplatte einen RAID-0-Verbung ohne jede Möglichkeit der Wiederherstellung verstört und somit alle Daten verloren sind.
Der einfachste Weg einen sicheren Datenspeicher bereitzustellen ist ein RAID 1, was bedeutet, dass Daten gleichzeitig auf zwei (oder mehr) Laufwerke geschrieben werden. Sollte ein Laufwerk versagen, so habe Sie mit dem zweiten Laufwerk immer noch eine identische Kopie. Jedoch hat RAID 1 einen nicht unerheblichen Nachteil: Jedes Laufwerk, welches als zusätzlicher Mirror hinzugefügt wird, erhöht zwar die Datensicherheit, nicht aber die Speicherkapazität. Damit entspricht die Übertragungsrate beim Schreiben weiterhin der eines einzigen Laufwerks.
RAID 0+1 oder RAID 1+0 betreiben zwei Laufwerke in einem RAID Modus (0 oder 1) und fügen dann eine weiteres RAID-Level im entgegengesetzten Modus (1 oder 0) hinzu. Dieser Ansatz nennt sich Nested RAID (verschachteltes RAID) und ist in der Praxis sinnvoll, da keine anspruchsvolle Hardware notwendig ist. Tatsächlich unterstützt fast jeder SATA-Controller heutiger High-End Chipsätze einfache RAID-Modi für bis zu vier Festplatten.
Wenn Sie allerdings mehr als vier Festplatten verwenden möchten oder größere Nettospeicherkapazität benötigen, als Ihnen RAID 0+1 oder 1+0 bieten kann (1:2-Verhältnis), dann ist RAID 5 eine weitere Alternative. Dieses bietet die gesamte Kapazität aller Festplatten abzüglich einer (z.B. 600 GB netto bei 4x 200-GB-Festplatten) und verteilt Datenblöcke ähnlich einem RAID 0 auf alle verfügbaren Laufwerke. Der Informationsblock für das letzte Laufwerk im Verbung ist jedoch Paritätsinformation, die für die Datenwiederherstellung genutzt wird, sollte ein Laufwerk ausfallen. Diese Paritätsinformation wird nicht nur auf ein bestimmtes Laufwerk geschrieben ( dann würden wir von RAID 3 sprechen), sondern wird aus Performancegründen wechselnd auf alle vorhandenen Laufwerke geschrieben.
Die Parität wird durch einfache XOR-Berechnung (entweder oder) ermittelt, die entweder von den System-CPUs oder einem Co-Prozessor auf dem RAID-Controller durchgeführt werden. Letzteres ist aufgrund der zusätzlichen Hardware zwar teurer, aber da XOR-Berechnungen den Prozessor schwer in Anspruch nehmen können gilt ein XOR_Prozessor klar als die beste Lösung für High-Performance-Umgebungen. Jedoch wird dieses Thema durch die Einführung von Dual- und Quad-Core-Prozessoren für eine steigende Serverzahl immer mehr zur Nebensache.
Die meisten Lösungen in diesem Vergleichstest basieren auf RAID unter Zurhilfenahme der SystemResourcen, weshalb darauf gerne als Software-RAID Bezug genommen wird. Wir betrachten diese Bezeichnung als unglücklich, da viele Betriebssysteme (z.B. Windows Server) es dem Benutzer erlauben, RAID-Arrayseinzig durch Software-Bordmittel zu erstellen und zu verwalten; , diese Lösungen nennen wir eindeutig ein Software-RAID. Durch Software bzw. Systemresourcen beschleunigte RAID-Lösungen sollte daher als Host-based-RAID bezeichnet werden.
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um diese testergebnisse überhaupt interpretieren zu können sollten doch zumindest auch stripe und blocksize angegeben werden und mit verschiedenen getestet werden da auch hier gravierende unterschiede ans tageslicht kommen könne.
also please be more specific
geht das ? :?:
hallo ?
Ich verstehe die Ausstattungstabelle nicht so ganz. Wenn ich die getesteten Geräte in Geizhals nachsehe, komme ich auf wesentlich höhere Preise:
ARC 1210 ca. 335€ statt 235€
RocketRaid 2322 ca. 245€ statt 197€
Sind das Netto-Händlereinkaufspreise?