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Vergleichstest: Sechs Kühler für AMD- Prozessoren
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6 - EKL V8

Edel: Der Motorkühler von EKL
Es sind keine 8 Zylinder, sondern acht Heatpipes, die dem V8 von EKL den Namen geben. Der Hersteller mit jahrelanger Erfahrung im Kühlergeschäft bietet damit erstmals einen Kühler für den Retailmarkt an. Das an einen Automotor erinnernde interessante Design soll Kunden aus dem Casemodding-Segment anlocken. Serienmäßig mit dabei sind die zwölf SMD-Leuchtdioden, die den Kühler blau erstrahlen lassen.
Installation
Die Installation kann auf einem Sockel 939-Board nicht weiter schwer sein - so ist der erste Eindruck, denn lediglich zwei Schrauben sind nötig, um den Kühler am Sockel zu fixieren.

In der Theorie schnell: AMD-Benutzer müssen nur zwei Schrauben anziehen

Bastelstunde: Befestigungselemente für den Einsatz auf Sockel 478 und 775
Doch der Schein trügt. Es ist ein enormer Kraftaufwand erforderlich, um die Schrauben mit der Backplate zu verbinden. Selbst bei ausgebautem Motherboard dauert es einige Minuten, um die richtige Position zu finden, an welcher der Anwender den Schraubendreher ansetzen muss, ohne die Schraube zu verkanten oder den Kühler verrutschen zu lassen.
Der Lohn der Mühe: Wurde der Kühler nicht zwischenzeitlich vor Wut aus dem Fenster geworfen, sitzt er nun bombenfest auf dem Motherboard. Lediglich ein Bolzen muss nun noch in den Kühler geschraubt und anschließend die Kunststoffabdeckung mittels Mutter befestigt werden.

Unter die Haube geschaut: So sieht der Kühler ohne Abdeckung aus
Der Spannungsanschluss erfolgt von zwei Seiten: Der Lüfter wird über den herkömmlichen Stecker mit dem Mainboard oder der zusätzlichen Lüftersteuerung verbunden. Eine weitere Leitung dient der Spannungsversorgung der blauen Leuchtdioden. Dass diese eine eigene Versorgung benötigen, ist klar: Immerhin 1.8 Watt Leistung werden benötigt, um den Kühler in blauem Licht erstrahlen zu lassen - der Lüfter benötigt weniger Energie.

Für Modding-Fans: Blaues Licht fasziniert
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