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- 1 Einleitung
- 2 Die Kandidaten im Detail
- 3 Design und Verarbeitung
- 4 Gemischte Wiedergabetreue
- 5 Homogenität der Ausleuchtung
- 6 Übersteuerung
- 7 Dell 2405FPW
- 8 Design
- 9 Gut, aber nicht mehr
- 10 Homogenität der Ausleuchtung
- 11 Übersteuerung
- 12 Video
- 13 Philips 200W6
- 14 Design
- 15 Gemischte Ergebnisse
- 16 Homogenität der Ausleuchtung
- 17 Übersteuerung
- 18 Sony MFM-HT75W
- 19 Design und Verarbeitung
- 20 Erstklassige Ergebnisse
- 21 Homogenität der Ausleuchtung
- 22
- 23 Sony SDM-P234
- 24 Design
- 25 Unser Kalibrierungstest zeigte für den Sony SDM-P234 eine sehr gute Farbtreue.
- 26 Homogenität der Ausleuchtung
- 27 Übersteuerung
- 28 ViewSonic VP231WB
- 29 Design
- 30 Problematische Farben
- 31 Homogenität der Ausleuchtung
- 32 Praxiseinsatz
- 33 Fazit
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22 - Übersteuerung
Bei diesen Werten ist das Gerät offenbar keineswegs überlastet: Die Spuren des Oszilloskops wiesen nicht auf übermäßige Spannungen hin. Gemäß unserer neuen Testmethode hat der MFM-HT75W einen Overdrive der Klasse A, die Übersteuerung dauert also weniger 0,5 Bilder.
Praxiseinsatz
Dieser Monitor ist gut für Büroanwendungen geeignet - vorausgesetzt man verringert die Helligkeit und beugt so einer schnellen Ermüdung der Augen vor. Eine geringe Helligkeit geht jedoch zu Lasten der Farbwiedergabe, so dass dieser Monitor nicht gut für Arbeit mit Fotos geeignet ist.
Im Vergleich zu den früheren Generationen von Sony-Monitoren war das Spielen von Videogames auf jeden Fall erträglicher. Wir würden aber nicht so weit gehen und behaupten, dass es Spaß gemacht hat.
Spiele
Wir bewerten die Eignung des Geräts für Spiele auf einer Skala von eins bis fünf. Dafür testen wir die Panels mit verschiedenen Spielen - FPS, RTS, RPG etc. An erster Stelle interessiert uns natürlich die Reaktionszeit des Panels, aber auch die Qualität der Farben ist für bestimmte Spiele ein wichtiger Aspekt.
Bei Videos wirkte sich die Latenz weniger störend aus. Das heißt, dass dieser Monitor auch als Ersatzfernsehgerät geeignet wäre. Videorauschen trat nur in geringem Umfang auf und die Blickwinkel sind sehr weit. Selbst über bedingt geeignete Anschlüsse wie den S-Video-Anschluss war die Bildqualität überraschend gut. An dieser Stelle einige Anmerkungen zum gefürchteten X-Black-Filter, dessen einziger Zweck es ist, den Kontrast optisch zu verbessern und potenzielle Käufer zum Kauf billiger TV-Displays zu verleiten. Stellt man diese dann in der Nähe eines Fensters auf, wird das Panel zum Spiegel. Es ist an der Zeit, dass Sony den Einsatz dieser proprietären Technologie überdenkt. Der Klang hinterließ einen sehr guten Eindruck. Die mittleren Töne kamen etwas leise rüber, aber der Bass war klar und auch die Höhen gaben kein ungenehmes Rauschen von sich, als wir die Lautstärke erhöhten. Den SRS-WOW-Modus kann man getrost vergessen, er fällt in die Kategorie sinnloser technischer Spielereien.
Video
Auch hier verwenden wir ein Fünf-Punkte-Bewertungssystem. Nicht nur die Latenz spielt eine Rolle, wir bewerten auch die durch das Gerät verursachte Menge an Videorauschen. Gute Blickwinkel sind ebenso entscheidend für einen Multimedia-Einsatz.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Anstelle einer Bewertung des Qualitäts-Leistungs-Verhältnisses konzentrieren wir uns auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. Worin besteht der Unterschied? Die Qualität eines LCD-Displays basiert auf der persönlichen Wahrnehmung. Die Leistungsfähigkeit hingegen ist messbar. Also beruht diese Bewertung auf der Monitor-Performance im Vergleich zu den Benchmarktests von THG.
Kurzfazit
Der MFM-HT75W hat bei uns einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Er ist nicht perfekt, aber das Grundkonzept wurde vollständig umgesetzt. Ziel war es die Vereinigung von PC-Monitor und Fernsehgerät zu schaffen. Und das ist Sony mit dem MFM-HT75W gelungen. Die Videoperformance war akzeptabel und das Bildformat ist für das Abspielen von DVDs gut geeignet. Letztendlich erhält man auf einem 17-Zoll-Bildschirm im 16:9-Format ein größeres Bild als auf einem 19-Zoll-Monitor im standardmäßigen 4:3-Format. Der MFM-HT75W ist recht kostspielig und in erster Linie für Benutzer geeignet, die sich nichts aus Spielen machen - die beklagenswert hohe Latenz lässt sich nun mal nicht wegdiskutieren.
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