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Vergleichstest: Sechs LCD- Monitore im Breitbildformat
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Einleitung
- 2 – Die Kandidaten im Detail
- 3 – Design und Verarbeitung
- 4 – Gemischte Wiedergabetreue
- 5 – Homogenität der Ausleuchtung
- 6 – Übersteuerung
- 7 – Dell 2405FPW
- 8 – Design
- 9 – Gut, aber nicht mehr
- 10 – Homogenität der Ausleuchtung
- 11 – Übersteuerung
- 12 – Video
- 13 – Philips 200W6
- 14 – Design
- 15 – Gemischte Ergebnisse
- 16 – Homogenität der Ausleuchtung
- 17 – Übersteuerung
- 18 – Sony MFM-HT75W
- 19 – Design und Verarbeitung
- 20 – Erstklassige Ergebnisse
- 21 – Homogenität der Ausleuchtung
- 22 – Übersteuerung
- 23 – Sony SDM-P234
- 24 – Design
- 25 – Unser Kalibrierungstest zeigte für den Sony SDM-P234 eine sehr gute Farb...
- 26 – Homogenität der Ausleuchtung
- 27 – Übersteuerung
- 28 – ViewSonic VP231WB
- 29 – Design
- 30 – Problematische Farben
- 31 – Homogenität der Ausleuchtung
- 32 – Praxiseinsatz
- 33 – Fazit

Bisher waren PC-Monitore im 16:9-Format nur auf einem Nischenmarkt präsent. Obwohl das Format war bei Notebooks weit verbreitet ist, schien es für Desktop-Monitore weniger Anklang zu finden. Verantwortlich waren dafür zwei Gründe: Die Performance war zweitklassig und Spiele wurden primär für das 4:3-Format entwickelt. Ferner sollte der Kunde dafür auch noch tief in die Tasche greifen.
Seit der Einführung der Xbox 360 sind auch Spielehersteller bereit, ihre Titel im Breitbildformat zu entwickeln. Die Xbox 360 wirkt heute wie ein Katalysator, denn sie bietet die Möglichkeit, die Inhalte im Breitbildformat entweder auf einem Computermonitor oder einem HD-Ready-Fernseher darzustellen. Kein Wunder, dass nun dass Interesse an Breitbild-Monitoren wächst.
THG hat sechs Monitore aufgespürt, die es verdienen, getestet zu werden.
16:9 oder 16:10?
Wie vorherzusehen war, herrscht bei den Bildformaten ein heilloses Durcheinander. Der 16:9-Standard schreibt für LCD-Fernsehgeräte eine Auflösung von 1280 x 720 bzw. 1366 x 768 vor. Wer sich aber in der Welt der Computer auskennt, weiß erstens, dass Auflösungen mit 720 und 1366 Pixeln nicht sehr gängig sind, und zweitens, das sich die Hersteller nicht um Standards scheren. So konnten tatsächlich nur wenige von uns getestete Monitore das richtige Format bieten. Häufig haben Monitore eine Auflösung von 1280 x 768, die in etwa einem Bildformat von 16:10 entspricht. Größere Panels bieten ein 1920 x 1200-Bild, das ebenfalls mit dem 16:10-Format übereinstimmt.
Aber wie sehen die Konsequenzen für den Benutzer aus? Wer im 16:9-Format vorliegende Inhalte auf einem 16:10-Display darstellen möchte, muss damit leben, dass das Bild nicht den gesamten Bildschirm ausfüllt. Man sieht zwei schwarze Streifen über und unter dem Bild. Im Vergleich zu den Streifen, die von 4:3-Bildschirmen ausgegeben werden, sind diese zwar relativ schmal, aber dennoch überflüssig. Benutzer können das Bild dann wahlweise verzerren oder etwas vergrößern, um den gesamten Bildschirm auszufüllen - beides sind jedoch keine zufrieden stellenden Lösungen.
