Preisvergleich: Computer: Grafikkarten
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Vergleichstest: Sieben Nvidia-Grafikkarten im THG-Labor

18:00 - Donnerstag, 1. Dezember 2005 von Tino Kreiss
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1 - Aktuelle NVIDIA-Karten im Handel, ATi liefert schlecht

Sieben Grafikkarten und vier SLI-Lösungen von Geforce 6600 GT bis Geforce 7800 GTX mit 512 MByte Grafikspeicher stellen sich dem direkten Vergleich. Das THG-Labor testet die Standard-Leistung und die Overclocking-Fähigkeit im 3D-Bereich. Zusätzlich wird die Leistungsaufnahme, Hitzeentwicklung und der Geräuschpegel der Lüfter geprüft.
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Technische Neuerungen finden sich im 3D-Bereich hauptsächlich bei der PCI-Express-Schnittstelle. Aktuelle Chips wie der Geforce 7 oder Radeon 1X00 gibt es nicht für den AGP-Bus. Dieser Schwerpunkt konzentriert sich auf Grafikkarten, die der Hersteller mit Retail-Verpackung an THG schickt. Mit Retail ist der bedruckte Karton mit vollständigem Inhalt und finaler Kartenversion gemeint. Zeitnah zur Markteinführung einer Produktgeneration an Retail-Ware zu kommen, ist nicht immer möglich. Für eine Testredaktion ist es leichter an Referenzmodelle von Grafikkarten zu kommen. Die sind dann oft handverlesen aus der Vorproduktion und ohne jegliche Ausstattung oder Software. Manchmal ändert sich noch das Platinendesign oder der Lüfter. Hersteller und Redakteure lieben es die Top- und Referenzmodelle so früh wie möglich zu testen. Die kleineren Grafikchips werden dann im Erfolgssog der größeren Chips mitverkauft. Je mehr Empfehlungen kommen und je höher die Geschwindigkeitsrekorde bei den Topmodellen ausfallen, umso besser geht die Mittelklasse im Laden.

Auch Asus ist auf den Modding-Zug aufgesprungen

Die Verfügbarkeit: Kurz vor Weihnachten, sind viele Modelle zwar gelistet, verfügbar sind aber nur geringe Stückzahlen. Ein Beispiel ist einer der großen Online-Shops für PC-Komponenten Alternate.de : Seit Testbeginn der VGA Charts Winter 2005/2006 sind Grafikkarten mit Geforce 7 ständig im Lieferengpass. Kleine Modelle des neuen ATI-Chips waren gar nicht gelistet. Ende November hat sich die Situation kaum gebessert, der Radeon 1600 wird nur von Connect 3D angeboten und steht dauernd auf Liefertermin unbekannt. Da die Karte nicht verfügbar ist, kann sie auch nicht getestet werden. Da ist klar, dass manche Leser die angekündigten oder lange gelisteten Chips in den Testübersichten oder Vergleichen immer noch vermissen. Bei den Topmodellen, wie dem Radeon 1800XT, sieht es bei der Verfügbarkeit schon besser aus. Der Preis von 500 Euro und mehr ist aber nicht für jeden erschwinglich. Nvidia ist in ähnlicher Situation, da aber die Anzahl der Hersteller und Kartenmodelle höher liegt, stehen relativ schnell die ersten Retail-Boxen im Testlabor. Dieser Schwerpunkt wird sich auf den Geforce 6600 GT und Geforce 7 konzentrieren. Sobald die finalen Versionen der Radeon-1X00-Serie verfügbar sind, gibt es ein Update.


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