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Veteranentreffen: 16 Motherboards mit 865/875-Chipsatz

19:00 - Montag, 5. Juli 2004 von Patrick Schmid

1 - Alte Hasen gegen junge Revoluzzer

Da Intels High-Tech-Cocktail für den Sockel 775 trotz DDR2-Speichers momentan wenig Mehrwert bietet, bleiben Platinen für Dual-DDR400 und Sockel 478 weiterhin in. Wir untersuchen deshalb 16 Produkte auf Performance, Ausstattung und Zukunftstauglichkeit. Zudem testen wir 13 verschiedene Speichermodule auf Kompatibilität.
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Am 21. Juni hat Intel die neue Plattformgeneration für DDR2-Speicher, PCI Express und den neuen Sockel LGA 775 vorgestellt. Technologisch bricht diese komplett mit dem bisherigen Stand der Dinge. Auch hinsichtlich der Funktionsvielfalt sind die neuen Chipsätze allen Konkurrenzprodukten am Markt überlegen. Die Frage ist jedoch: Muss das alles jetzt schon sein?

Für viele Anwender ist die Antwort schnell gefunden, denn hochwertige DDR400-DIMMs und/oder eine Grafikkarte vom Schlage einer ATI Radeon 9800 oder der GeForce-FX-5900-Serie nennen unzählige Anwender heute ihr Eigen. Derzeitige Software verlangt bislang auch kaum nach mehr - von Far Cry einmal abgesehen.

Der Wechsel zum Sockel 775 bedeutet neben neuer Hauptplatine samt Prozessor und Kühler auch zwangsläufig neue DDR2-DIMMs und eine PCI-Express-Grafikkarte. Um dann auch die Features der neuen Southbridge zu nutzen, wäre auch eine Festplatte mit Command-Queuing-Unterstützung interessant. Oder gleich zwei, im so genannten Matrix RAID. Doch wer will schon so viel Geld ausgeben, wenn die Vorteile zum jetzigen Zeitpunkt gerade einmal messbar, nicht spürbar und nur schwer erfahrbar sind?

Wir wollten wissen, was die aktuelle Motherboard-Generation für den Sockel 478 zu leisten imstande ist. Insgesamt 16 Hersteller schickten uns ihre aktuellen Modelle, die auf den Intel-Chipsätzen 865PE/Springdale und 875P/Canterwood basieren.


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