So testet THG

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19:00 - 27/05/2005 von Lars Weinand

Getestet wurde in den für TFT-Displays üblichen Bildschirmauflösungen von 1024x768 und 1280x1024 Pixel, mit Standard-Qualitätseinstellungen sowie mit 4-fach Antialiasing (FSAA) und 8-facher anisotroper Filterung (AF). Die schnellsten Modelle haben wir zusätzlich noch in der Auflösung 1600x1200 Pixel gemessen. Um den Testaufwand im Rahmen zu halten, haben wir einige langsamere Karten nicht mehr mit 4xFSAA und 8xAF getestet, da deren Leistung für diese Qualitätsstufe nicht mehr ausreichend ist. Einige Testdurchläufe benötigen bei Frameraten unter 25 FPS einfach zu lange. Spielbar wären diese Spiele mit den Karten dann ohnehin nicht mehr. In den Tests traten auch einige reproduzierbare Abstürze auf. In diesen Fällen ist das Ergebnis mit 0,0 und einem Hinweis gekennzeichnet.

Die Treibereinstellungen entsprechen den Voreinstellungen der Hersteller. Lediglich V-Sync wurde deaktiviert. 4x FSAA und 8xAF wurde per Treiber erzwungen, wenn die Spiele diese Optionen nicht in ihren Einstellmenüs anbieten. Bei den SLI-Tests haben wir zudem den Betrieb im Treiber von Single-GPU-Betrieb auf "Auto" gesetzt. Profitiert hat davon das Spiel Pacific Fighters, das mit der Standard-Einstellung nicht im SLI-Betrieb läuft. Die Spiele Unreal Tournament 2004, The Chronicles Of Riddick und The Sims 2 laufen mit der aktuellen Treiberversion 71.89 nicht im SLI-Modus. Eigene Profile haben wir aber nicht erstellt, da wir der Meinung sind, das es zu den Aufgaben NVIDIAs gehört, die Spiele auf SLI-Tauglichkeit zu testen.

Als Testplattform diente ein ASUS A8N-SLI Deluxe Motherboard mit NVIDIAs nForce4-SLI-Chipsatz und einem Athlon 64 4000+ Prozessor. Der Speicherausbau des Systems beträgt 1024 MB DDR400. Einzige Ausnahme ist Intels GMA900-Grafikchip, den wir prinzipbedingt in einem Motherboard mit i915G Chipsatz und Intel Pentium 4 CPU testen mussten. Die Messungen sind dennoch uneingeschränkt mit denen des schnelleren nForce-4-Systems vergleichbar, da die Ergebnisse in allen Auflösungen von der Leistung des GMA900 bestimmt werden. Der Chip ist nicht schnell genug, um in irgendeiner in den Charts verwendeten Einstellung die CPU wirklich zu fordern. Nur die schnellsten Grafikkarten schaffen es in niedrigeren Auflösungen und Qualitätseinstellungen die Rechenleistung des Systems voll auszulasten. Die Karte könnte mehr, muss aber auf die CPU warten, die bei diesen Frameraten die Daten nicht schnell genug liefern kann.

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