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2 - Bedienergonomie und Verarbeitung
Fast 30 Minuten vergehen, um das Notebook nach der ersten Inbetriebnahme mit Windows Vista Home Premium in einen vernünftigen Zustand zu versetzen: Lästige Installationen ab Werk, wie etwa die Norton 360 Suite, Virenschutzprogramme und das gesamte Sammelsurium an Thinkpad-ähnlichen Tools lassen die Performance und Ansprechzeit in den Keller gehen. Hinzu kommen Aufforderungen zu Registrierungen oder Sony-Club-Abonnements, die der Anwender nur genervt deaktivieren kann. Weiterhin gibt es Software-Pakete mit stark eingeschränkten Versionen von Adobe Photoshop und Premiere, wer allerdings noch MS Works verwendet, bleibt ein Rätsel. Zumindest nicht die Zielgruppe, die sich ein Notebook in dieser Preisklasse anschafft.
Beim täglichen Umgang fällt die etwas zu tief sitzende Entriegelung des Displays auf, die aus Versehen schnell hochklappt und demzufolge abbrechen kann. Unter den Testern gab es hingegen unterschiedliche Meinungen, was die Größe der Tastatur anbelangt: In Anbetracht das XXL-Formats wäre genug Platz für eine nahezu vollständige Klaviatur (breiter, ähnlich wie beim Desktop). Andererseits ist die Tastatur durchaus ausreichend für das Einsatzgebiet des VAIO VGN-AR31S. Den weichen und dennoch definierten Anschlag eines Thinkpad erreicht sie jedenfalls nicht. Der Schalter für WLAN befindet sich an der Frontseite noch weiter unten und könnte leicht übersehen werden. Einen positiven Eindruck hinterlässt die große und breite Handauflage, die bei aktuellen Notebooks dieser Klasse längst nicht selbstverständlich ist.
Die Verarbeitungsqualität des großen Sony-Notebooks kann durchweg als gut bezeichnet werden, wobei sich Schwächen im Detail zeigen: So fallen beispielsweise die abweichenden Passungstoleranzen beim Laufwerksschacht ins Auge. Auch könnten die Abdeckungen der Anschlüsse hochwertiger ausgeführt sein – hier findet sich die gleiche Lösung, wie sie Sony schon bei sämtlichen VAIO-Vorgängern anwendet.
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Für einen Aufpreis von EUR 100.- (der in dieser Preisklasse ja keine Rolle mehr spielen dürfte) ist das MacBook Pro sehr voll mit FullHD erhältlich. Zu finden auf
http://www.apple.com/de/macbookpro/specs.html
"Dennoch bringt das Encoding von H.264-kodiertem Filmmaterial das Notebook an seine Grenzen."Das sollte wohl Decoding heißen.
@CaptainCarrot: Herkömmliche Desktop-Monitore sind mit mehreren Röhren ausgestattet, so dass die Stromaufnahme viel höher ausfällt.
Viele Grüße
Frank Völkel
Ich hatte einmal ein Lifebook mit Hochglanz - nie wieder, sage ich. Nach wenigen Wochen deutliche Kratzer und dauernd muß man herumwienern.
Da lobe ich mir doch mein Samsung R50 mit Magnesium-Gehäuse.
Übrigens:
Wieso sind bei einem Sony-Notebook Thinkpad-Tools mit bei? Ich dachte, das wäre IBM vorbehalten?
Ansonsten sieht das Notebook gut aus. Schade ist nur, dass das Display (mal wieder) glatt ist - der Hersteller spart hier also auf Kosten des Nutzers, der geblendet wird sobald die Sonne hinter ihm ist...