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Ab Werk ist die Helligkeit des Displays maximal eingestellt, die wir ausschließlich für unsere Messungen verwenden. Beim Ermitteln der Akkulaufzeit wurden gemittelte 100 cd/m2 am Display eingestellt. Bei den Messungen fällt sofort die ungleichmäßige Ausleuchtung des großen Displays ins Auge. Vor allem in den Randbereichen nimmt die Helligkeit - gegenüber der oberen Mitte - stark ab. Hier musste Sony einen Kompromiss eingehen, indem ein großes Panel mit einer noch vertretbaren Stromaufnahme integriert wurde. Deshalb lässt sich der Bildschirm auch nicht mit Desktop-Monitoren vergleichen, die bis zu 50 Watt Leistungsaufnahme verbuchen. Dafür ist die Kontrastverteilung noch akzeptabel, wie das zweite Bild unten zeigt.
Gravierender ist die Beschränkung der HD-Wiedergabe auf reinen Netzbetrieb: Bei unseren Testläufen konnten Blu-Ray-Medien im Akkubetrieb nicht abgespielt werden. Es war keine flüssige Bildwiedergabe möglich und der Ton konnte nur versetzt wiedergegeben werden. Das Einspielen von Treiber-Updates der Nvidia-Grafikkarte (GeForce Go 7600 GT) und zahlreiche Justagen an den Einstellungen brachten keine Abhilfe. Erst mit dem Einstecken des Netzteiles liefen Filme wieder einwandfrei. Wie unsere Messungen zeigten, wird beim Decoding von H.264-Video die maximale Prozessorleistung gefordert.
Hier liegt die Vermutung nahe, dass das Bios des Notebooks im Akkubetrieb die Leistung drosselt. Derartige Effekte hatten wir schon einmal bei einem Dell Latitude D610 Notebook beobachtet. Hier hätte der Hersteller die Möglichkeit, die Beschränkung im Akkubetrieb aufzuheben. Angst vor einem zu hohen Entladestrom des Akkus?







Bitte korrigieren:
Für einen Aufpreis von EUR 100.- (der in dieser Preisklasse ja keine Rolle mehr spielen dürfte) ist das MacBook Pro sehr voll mit FullHD erhältlich. Zu finden auf
http://www.apple.com/de/macbookpro/specs.html
"Deshalb lässt sich der Bildschirm auch nicht mit vergleichbaren Desktop-Monitoren vergleichen"... das klingt ziemlich unsinnig, entweder sind die vergleichbar oder eben nicht.
"Dennoch bringt das Encoding von H.264-kodiertem Filmmaterial das Notebook an seine Grenzen."Das sollte wohl Decoding heißen.
@powerhawk: Danke, wir haben diese Information hinzugefügt.
@CaptainCarrot: Herkömmliche Desktop-Monitore sind mit mehreren Röhren ausgestattet, so dass die Stromaufnahme viel höher ausfällt.
Viele Grüße
Frank Völkel
Ich frage mich, warum Notebook-Hersteller nach wie vor Notebooks mit Hochglanz-Oberfläche anbieten? Was soll das bringen? Statt daß diese Unsitte abnimmt, werden es immer mehr solche Geräte.
Ich hatte einmal ein Lifebook mit Hochglanz - nie wieder, sage ich. Nach wenigen Wochen deutliche Kratzer und dauernd muß man herumwienern.
Da lobe ich mir doch mein Samsung R50 mit Magnesium-Gehäuse.
Übrigens:
Wieso sind bei einem Sony-Notebook Thinkpad-Tools mit bei? Ich dachte, das wäre IBM vorbehalten?
...und warum will ich ein MacBook? Allenfalls, wenn Windows Vista im Februar mit dem SP1 kommt und endlich UEFI unterstützt.
Ansonsten sieht das Notebook gut aus. Schade ist nur, dass das Display (mal wieder) glatt ist - der Hersteller spart hier also auf Kosten des Nutzers, der geblendet wird sobald die Sonne hinter ihm ist...