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5 - Fazit: Keine Blu-Ray-Wiedergabe bei Akkubetrieb
Das Topmodell unter den Schwergewichten mit 17-Zoll-Display aus der AR-Serie ist gleichzeitig das erste Notebook mit integriertem Blu-Ray-Laufwerk und voller HD-Auflösung (1920x1200 Bildpunkte). Für rund 2700 Euro bietet Sony im Vergleich zu Apples MacBook Pro zwar mehr Ausstattung fürs Geld, doch ein Schnäppchen ist das Full-HD-Notebook bei weitem nicht. Dafür gibt es einige Abstriche bei der Verarbeitungsqualität zu machen, die sich durch schwankende Passungstoleranzen bemerkbar machen. Das große VAIO ist kratz- und staubempfindlich, hier muss der Anwender einen Kompromiss an den attraktiven optischen Auftritt machen. Ein großes Manko ist allerdings die Blu-Ray-Wiedergabe bei Akkubetrieb: Hier ist keine flüssige Bildwiedergabe möglich – zurzeit gibt es noch keine Abhilfe. Nur bei Netzbetrieb gelingt das flüssige Abspielen von Blu-Ray-Filmen. Aus der Traum vom HD-Kino im Flieger oder auf Reisen? Prinzipiell dann, wenn keine Steckdose in der Nähe ist. Wahrscheinlich wird vom Bios beim Akkubetrieb die Leistung gedrosselt, um nicht den Akku durch eine zu hohe Stromentnahme zu gefährden. Dieses Problem hat THG schon einmal bei einem Dell Notebook (Live-Stresstest Latitude D610) festgestellt.
Das knapp 4 Kilogramm schwere Notebook ist im Betrieb – vor allem bei der Wiedergabe von Blu-Ray-Filmen – recht leise, auch bei hoher Last bleibt das Geräusch des Prozessorlüfters im Hintergrund. Dafür ist es schon ein Erlebnis, die hohe Auflösung auf dem 17-Zoll-Bildschirm im Zusammenspiel mit einem qualitativ hochwertigen HD-Film zu genießen. Dabei fällt die inhomogene Helligkeitsverteilung (siehe Messungen) überhaupt nicht störend ins Gewicht. Dennoch bringt das Encoding von H.264-kodiertem Filmmaterial das Notebook an seine Grenzen. Dagegen ist die Wiedergabe von VC-1-kodierten Filmen (die meisten HD-DVDs) von Festplatte unproblematisch. Ebenso eignet sich das Notebook für professionelle Grafikapplikationen, da durch die hohe Auflösung ein guter Überblick gewährleistet wird. An die Performance eines Desktop-Systems reicht das große Sony nicht heran, trotz der Ausstattung mit zwei Festplatten.
Die Akkulaufzeit schwankt zwischen 2 Stunden und 50 Minuten und lediglich 49 Minuten. Letztere ergibt sich bei Volllast und maximaler Beanspruchung beider Prozessoren. Die Aufladezeit des leeren Akkus haben wir mit knapp 4 Stunden ermittelt. Das VAIO VGN-AR31A spielt Blu-Ray und DVD/CD ab, wie wäre es mit einer zusätzlichen Kombination von HD-DVD? Dann wäre das Notebook zu sämtlichen Medien kompatibel. Bei Apple gibt es zum gleichen Preis nur eine "Zwischen-Auflösung", die volle HD-Auflösung (1920x1200) kostet 100 Euro Aufpreis.
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Für einen Aufpreis von EUR 100.- (der in dieser Preisklasse ja keine Rolle mehr spielen dürfte) ist das MacBook Pro sehr voll mit FullHD erhältlich. Zu finden auf
http://www.apple.com/de/macbookpro/specs.html
"Dennoch bringt das Encoding von H.264-kodiertem Filmmaterial das Notebook an seine Grenzen."Das sollte wohl Decoding heißen.
@CaptainCarrot: Herkömmliche Desktop-Monitore sind mit mehreren Röhren ausgestattet, so dass die Stromaufnahme viel höher ausfällt.
Viele Grüße
Frank Völkel
Ich hatte einmal ein Lifebook mit Hochglanz - nie wieder, sage ich. Nach wenigen Wochen deutliche Kratzer und dauernd muß man herumwienern.
Da lobe ich mir doch mein Samsung R50 mit Magnesium-Gehäuse.
Übrigens:
Wieso sind bei einem Sony-Notebook Thinkpad-Tools mit bei? Ich dachte, das wäre IBM vorbehalten?
Ansonsten sieht das Notebook gut aus. Schade ist nur, dass das Display (mal wieder) glatt ist - der Hersteller spart hier also auf Kosten des Nutzers, der geblendet wird sobald die Sonne hinter ihm ist...