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VIA C3 mit 1 GHz - CPU ohne Kühlerbetrieb?
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- 1 Durchbruch mit Happy End? VIAs C3-CPU jetzt mit 1 GHz
- 2 Sockel 370 lebt!
- 3 Der VIA C3 im Detail
- 4
- 5 Low-Performance, Low-Power: Typische Anwendungen
- 6 Testkonfiguration
- 7 Benchmark-Ergebnisse
- 8 SiSoft Sandra 2002 Benchmarks
- 9 PC Mark 20002 Benchmarks
- 10 Fazit: Geringste Leistungsaufnahme der x86-Welt
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4 - Kühl bleiben! AMD, Intel und VIA im Vergleich
Eine Grundsatzdiskussion für oder wider die heute erhältlichen Prozessoren beginnen wir an dieser Stelle nicht. Statt dessen vergleichen wir die Spezifikationen und elektrischen Eigenschaften aller wichtigen Modelle:
| Processor | Process | Core | Voltage | Clock | Output |
|---|---|---|---|---|---|
| Intel Celeron | 0.18 µm | Coppermine | 1.75 V | 1100 MHz | 33 W |
| Intel Celeron | 0.13 µm | Tualatin | 1.5 V | 1400 MHz | 35 W |
| Intel Celeron | 0.18 µm | Willamette | 1.55 V | 1700 MHz | 64 W |
| Intel Pentium III | 0.13 µm | Tualatin | 1.45 V | 1400 MHz | 31 W |
| Intel Pentium 4 | 0.18 µm | Willamette | 1.75 V | 2000 MHz | 75 W |
| Intel Pentium 4 | 0.13 µm | Northwood | 1.5 V | 2533 MHz | 59 W |
| AMD Duron | 0.18 µm | Morgan | 1.75 V | 1300 MHz | 60 W |
| AMD Athlon | 0.18 µm | Thunderbird | 1.75 V | 1400 MHz | 72 W |
| AMD Athlon XP | 0.18 µm | Palomino | 1.75 V | 1733 MHz (2100+) |
73 W |
| VIA C3 | 0.13 µm | Ezra-T | 1.35 V | 1000 MHz | 12 W |
Die Mehrzahl der heute verkauften Prozessoren arbeitet mit 1,2 GHz oder mehr; doch kaum jemand nimmt sich die Zeit, hinter die beeindruckenden Zahlenspiele der Hersteller zu schauen. VIA's C3 beispielsweise benötigt bei 1 GHz lediglich maximal 12 Watt.
Um die Bedeutung dieser Grösse zu verdeutlichen, hier ein paar Stützen: 12 Watt - soviel benötigt eine Festplatte im Leerlauf, eine kräftige Energiesparbirne oder ein CD-Player. Im Gegensatz dazu reichen die 70 Watt eines Athlon XP oder eines Pentium 4 locker aus, um ein Zimmer zu erleuchten, einen starken Ventilator zu betreiben oder sogar einen kleinen Fernseher in Betrieb zu nehmen! Nach mehreren Stunden Arbeit in einem geschlossenen Raum haben Sie sicherlich auch schon einmal den Temperaturanstieg bemerkt?
Abschliessend sei gesagt, dass ein moderner Prozessor heute mehr Hitze pro Flächeneinheit produziert als eine Hertplatte. Das ist kein Witz; seit dem Pentium II sind Prozessoren sehr effiziente Heizelemente. In diesem Zusammenhang wären Computergehäuse wünschenswert, die diese Wärme gezielt an die Umgebung abgeben - in nördlichen Ländern sicherlich ein Vorteil. Doch zurück zum Thema.
Dem steigenden Energiebedarf sollte nach Möglichkeit entgegen gewirkt werden. VIA geht dabei den direkten Weg und verringert einfach die Komplexität und somit die Verlustleistung des Prozessors.
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