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Tests
VIA C3 mit 1 GHz - CPU ohne Kühlerbetrieb?
19:00 - Samstag, 15. Juni 2002 von
Patrick Schmid
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- 1 Durchbruch mit Happy End? VIAs C3-CPU jetzt mit 1 GHz
- 2 Sockel 370 lebt!
- 3 Der VIA C3 im Detail
- 4 Kühl bleiben! AMD, Intel und VIA im Vergleich
- 5
- 6 Testkonfiguration
- 7 Benchmark-Ergebnisse
- 8 SiSoft Sandra 2002 Benchmarks
- 9 PC Mark 20002 Benchmarks
- 10 Fazit: Geringste Leistungsaufnahme der x86-Welt
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5 - Low-Performance, Low-Power: Typische Anwendungen
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Es gibt eine Reihe von möglichen Szenarios, in die der C3 hervorragend passt:
Rechner für Anwendungen mit geringen Performance-AnsprüchenDank der Taktrate von nun 1 GHz sollte die AKzeptanz des VIA-Prozessors ordentlich sein. Einer der bisher wichtigsten Märkte ist dabei der ferne Osten, wo der Begriff C3 bereits sehr geläufig ist. Gängige Anwendungen sind Office-Rechner, Internet-Terminals und selbstgebaute "DVD-Player", deren Stärke vor allem darin liegt, dass sie neben MPEG-1 und MPEG-2 auch das immer beliebtere MPEG-4-Format verarbeiten können. In diesem Segment ist VIA im asiatischen Raum der Durchbruch bereits gelungen.Upgrades
So lange Ihre Hauptplatine die benötigten 1,35 V zur Verfügung stellen kann, kann der C3 fast immer in Betrieb genommen werden. Die meisten Boards auf Basis der Chipsätze Intel 810 und 815 sowie VIA 693A/694X/694T laufen anstandslos. Wird der Prozessor "nur" als Celeron erkannt, so hilft meist ein BIOS-Update. Hier trennt sich im übrigen die Spreu vom Weizen: Führende Hersteller bieten auch für 1-2 Jahre alte Produkte noch aktualisierte Software, so dass einer Aufrüstung nichts im Weg steht.Geräuscharme Rechner
Durch die niedrige maximale Abwärme von nur 12 W kann der C3 prinzipiell ohne einen aktiven Lüfter auskommen. Nötig ist dennoch ein permanenter Luftstrom durch und um das Prozessor-Kühlelement, d.h. ein lüfterloser PC ist somit kaum möglich, da auch andere Komponenten wie etwa die Festplatte oder die Grafikkarte recht warm werden können.Load-Balancing Server
Bei deutlich unter 100 Dollar ist der C3 preislich nicht uninteressant. Vor allem da Intel die eigenen Server-Plattformen auf Basis des Sockel 370 nun auslaufen lässt, kann VIA mit dem C3 das entstandene Vakuum im Low-Cost Server-Segment füllen. Einfache Systeme auf zuverlässigen Plattformen sollten daher zu sehr günstigen Preisen zusammengestellt werden können. Unglaublich, aber wahr: In vielen Fällen macht ein sogenanntes Load-Balancing, also die Verteilung von Rechenlast auf mehrere einzelne Rechner, mehr Sinn als der Kauf eines einzelnen, extrem ausgestatteten Servers.Notebooks
Den C3 gibt es in vier verschiedenen Packages: Keramik-PGA, Micro-PGA, Enhanced BGA und Micro-FCPGA. Da der VIA-Prozessor meist weniger Energie benötigt als die regulären Mobil-Versionen von Intel und AMD (Ultra Low Voltage ausgenommen), ist der C3 sicherlich eine interessante Wahl für Notebooks.
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