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VIA C3 mit 1 GHz - CPU ohne Kühlerbetrieb?
1 - Durchbruch mit Happy End? VIAs C3-CPU jetzt mit 1 GHz

Derzeit scheint Intel jede Konkurrenz durch die Vorstellung immer schnellerer Pentium-4-Prozessoren im Keim zu ersticken. AMD gerät allmählich ins Hintertreffen, obwohl der Athlon XP mit zum Besten gehört, was der Markt hergibt. Ist denn überhaupt noch jemand übrig, um Intel Paroli zu bieten?
Auf den ersten Blick scheint der C3-Prozessor gänzlich uninteressant. Kann sich ein Prozessor mit lediglich 1 GHz auf dem Markt noch etablieren? Nun, dazu muss man erst einmal zwei Schwächen des Pentium 4 beleuchten: Zum einen ist er relativ teuer, zum anderen wird er im Betrieb sehr heiß - fast so warm wie ein AMD Athlon XP. So hat ein Pentium 4 "Willamette" bei 2 GHz Takt eine maximale Verlustleistung von 75 W! Auch AMD verdient keine Lorbeeren, denn der Athlon XP 2000+ bei 1666 MHz braucht mit über 70 W nicht nennenswert weniger. Der C3 dagegen - soviel sei gesagt - kommt mit einem Bruchteil dessen aus.
Vielleicht ist es Zeit zum Umdenken, da die hohen Leistungswerte heutiger Mikroprozessoren scheinbar durch einen hohen Preis erkauft werden. Wir meinen damit die immensen Aufwände in der Produktion wie auch den hohen Energieverbrauch. VIA und auch Transmeta bieten hier Alternativen, die zwar in einer anderen Leistungsliga spielen, jedoch sehr viel Effizienter mit dem Rohstoff Energie umgehen.
Gründe für den Umstieg auf alternative Technologien sind nicht nur einschneidende Ereignisse wie etwa die massiven Stromausfälle in Kalifornien vor einigen Monaten, sondern auch zahlreiche Anwendungen, die weniger auf maximale Rechenleistung, sondern verstärkt auf Skalierbarkeit aufbauen.
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