- Zitterpartie mit KX133 - 12 Boards auf dem Prüfstand
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VIAs KX133 und die Windows 2000 Abstürze
1 - Einleitung
Erinnern Sie sich noch an den Artikel Erster KX133-Vergleich: Epox EP-7KXA gegen Asus K7V , in welchen wir die Probleme mit Windows 2000 beschrieben? Das Betriebssystem erkennt unter Umständen nicht die CPU/AGP-Brücke des VIA Apollo KX133. Wie Sie in unserer Zitterpartie mit KX133 -12 Boards auf dem Prüfstand lesen konnten, haben wir umfangreiche Tests an Athlon-Motherboards vorgenommen, die auf diesem VIA-Chipsatz basieren. Den Problemen sind wir erneut nachgegangen und haben einige interessante Erfahrungen gemacht.
Der aktuelle Erkenntnisstand
Windows 98 oder Windows 2000 erkennen die unterschiedlichen Komponenten eines PC-Systems über sogenannte Device-IDs (Gerätenummern), die das BIOS meldet. Generell funktioniert dieses Verfahren ohne größere Probleme. Windows installiert und aktiviert dann automatisch den entsprechenden Treiber. Wenn Windows durch seine eigene Treibersammlung keine passende Unterstützung gewährleisten kann, muss vom Hersteller ein Treiber angeboten werden. Letztere Methode geben wir generell den Vorzug, denn Herstellertreiber sind in ihrer Performance meist besser als die windowseigenen Treiber.
In punkto Support der CPU/AGP-Brücke unter Windows 2000 gleicht die Lage eher einer Pattsituation: Beim Einsatz fast aller ausgelieferten KX133-Motherboards erkennt Windows 2000 diese Brücke nicht, was fehlende AGP-Unterstützung zur Folge hat. Ein Beispiel: Unter dem Shooter-Spiel Quake 3 fällt die Framerate auf circa 70 fps ab, unabhängig von der eingesetzen Athlon-CPU. Ist diese CPU/AGP-Brücke jedoch aktiviert, so kommt man auf Frameraten von 115 fps und mehr bei einem Athlon 800 MHz.
Im Vergleich des Asus K7V mit dem Epox 7KXA berichteten wir, dass die beiden BIOS-Versionen unterschiedliche Device-IDs melden, obwohl beide Motherboards den gleichen KX133-Chipsatz verwenden. Das Epox meldet "8391 " während das Asus K7V die Zahl "8598 " auswirft. Unter Windows 2000 führen diese beiden Nummern zu einem unterschiedlichen Systemverhalten. Beim Asus K7V ist der AGP-Support und damit die volle Performance vorhanden, während das Epox-Board nur im PCI-Modus vor sich hin dümpelt. Doch die schlechte Grafikperformance ist nicht auf den Hersteller Epox zurückzuführen. Wir bewiesen, dass man durch einen Eintrag in der Windows Systemdatei MACHINE.INF den AGP-Modus trotzdem aktivieren kann. Dennoch stand Epox im Schatten, denn auf den ersten Blick erhielt Asus die Lorbeeren. Schließlich funktionierte der AGP-Modus auf Anhieb und die Performance konnte sich sehen lassen. Der von uns angebotene Lösungsvorschlag ist nach wie vor eine Zumutung für den Endanwender.
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